A Radsport

Manuel Quinziato wurde mit dem BMC-Team zum zweiten Mal Weltmeister

Manuel Quinziato: “Stolz auf das, was ich geleistet habe”

Zwölf Monate nach dem Weltmeistertitel von Ponferrada haben Manuel Quinziato und das BMC-Team in Richmond (USA) erneut zugeschlagen und sich zum zweiten Mal in Folge den WM-Sieg im Mannschaftszeitfahren geholt. Quinziato, der mit dem Triumph seine herausragende Saison krönte, richtet seinen Fokus bereits auf seine nächste Aufgabe im italienischen Nationaltrikot.

Das BMC-Team sicherte sich mit einem perfekten Rennen den WM-Titel und stieg zum zweiten Mal in Folge auf das höchste Treppchen des WM-Podests. Die amerikanische Mannschaft, bestehend aus Manuel Quinziato, Daniel Oss, Taylor Phinney, Rohan Dennis, Silvan Dillier und Stefan Küng, war hervorragend aufeinander abgestimmt und funktionierte im entscheidenden Moment wie eine geölte Maschine.

„Es war sehr schwer, den Erfolg aus dem vergangenen Jahr zu bestätigen“, meinte Manuel Quinziato, „denn in diesem Jahr waren wir im Vorfeld bereit die großen Favoriten. Das Rennen stand von daher noch mehr im Mittelpunkt unserer harten Arbeit. Wir haben uns seit dem Tag nach dem Triumph von Ponferrada auf diesen Wettbewerb vorbereitet, doch nun hat sich der ganze Aufwand belohnt. Mit unserer Performance bin ich sehr zufrieden, denn uns ist es gelungen, ein fehlerfreies Rennen zu fahren.“

Der Erfolg von Sonntag vergoldete ein ohnehin schon erfolgreiches Jahr des Bozners. Bei der Tour de France leistete er als Edelhelfer seines Kapitäns Tejay van Garderen eine ausgezeichnete Arbeit, außerdem feierte er im August einen Etappensieg bei der Eneco Tour. Der 35-Jährige blickt zufrieden auf seine Saison zurück, weiß aber, dass bereits in wenigen Tagen die nächste große Aufgabe bevorsteht.


„Entschlossenheit und Einsatz werden immer belohnt”

Am Sonntag geht nämlich das Straßenrennen der Herren, die Königsdisziplin der Rad-Weltmeisterschaft, über die Bühne. Dort wird sich Quinziato voll in den Dienst der „Azzurri“ stellen. „Ich habe eine wunderbare Saison hinter mir, und ich kann mit meinen Leistungen auch ein Beispiel für die jungen Fahrer sein, denn meine Erfolge zeigen, dass sich Entschlossenheit und Einsatz auch nach 14 Jahren als Radprofi auf internationalem Niveau mithalten kann. Am Sonntag sind wir Italiener sicher nicht die großen Favoriten, aber auch unser Team ist nicht zu unterschätzen. Mit Vincenco Nibali und Diego Ulissi haben wir zwei Fahrer, denen es immer zuzutrauen ist, eine entscheidende Attacke zu setzen. Sollte es zu einem Massensprint kommen, sind wir mit Matteo Trentin auch stark besetzt“, so der Bozner.

Autor: sportnews

Kommentare ( ... )

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..