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Tiago Ferreira war 2015 in Niederdorf erfolgreich (Foto: Wisthaler)

Der Dolomiti Superbike ist in den Startlöchern - VIDEO

Am Samstag, den 8. Juli findet der 23. Südtirol Dolomiti Superbike statt. Der klassische Mountainbike-Marathon hat in seiner Geschichte zahlreiche Weltmeister, Weltcupsieger und Topstars hervorgebracht. Ein Blick auf die Ehrentafel zeigt, dass Italien in der Nationenwertung führt.

Die Statistik spricht klare Zahlen: In der ewigen Bestenliste des Südtirol Dolomiti Superbike führt Italien mit 13 Siegen. Davon gehen neun auf das Konto der Männer und vier auf jenes der Frauen. Die bisher letzten italienischen Sieger waren Massimo Debertolis (2009) und Elena Giacomuzzi (2008). In der Reihung folgen die Schweiz mit neun und Deutschland mit fünf Siegen. Österreichische und britische Marathonspezialisten haben das Traditionsrennen viermal gewonnen, Kolumbianer zweimal, während die Athletinnen und Athleten aus Belgien, Norwegen, Tschechien, Finnland, Frankreich, Portugal und Griechenland je einen Sieg feiern konnten.

Bei den Herren ist der Südtirol Dolomiti Superbike eine Domäne der italienischen Stars. Die „Azzurri“ liegen mit neun Siegen vorne. Abgeschlagen folgen die Schweiz mit drei, Österreich und Kolumbien mit zwei Siegen. Deutsche, belgische, französische, griechische, tschechische und portugiesische Athleten haben jeweils einmal gewonnen.

Nach wie vor ist der Italiener Mauro Bettin der erfolgreichste Marathonteilnehmer auf der langen Strecke. Der Biker aus dem Friaul hat zwischen 2000 und 2002 drei Siege hintereinander eingefahren. Auf der Ehrentafel reihen sich gleich dahinter Massimo Debertolis aus Italien (2007, 2009), Urs Huber aus der Schweiz (2008, 2010) und Leonardo Hector Paez aus Kolumbien (2006, 2016) mit jeweils zwei Siegen ein.

Bei den Damen sind die Schweizer Bikerinnen mit sechs Siegen einsame Spitze. Athletinnen aus Italien, Deutschland und Großbritannienmit bringen es auf vier Siege. Absolute Rekordhalterin ist mit vier Siegen Sally Bigham aus Großbritannien. Zwei Mountainbikerinnen fuhren beim Südtirol Dolomiti Superbike zweimal als Erste durchs Ziel: Maria Canins (ITA) bei den ersten beiden Ausgaben von Dolomiti Superbike 1995 und 1996 und Esther Süss (SUI) 2006 und 2007.

Die Veranstalter aus Niederdorf haben seit 1995 insgesamt 22 Rennen durchgeführt. Ein Marathon, der Zehnte im Jahr 2004, musste wegen Regens, Schnee und Kälte vorzeitig abgebrochen werden. Die Goldmedaille bei der WM 2008 holte in einem dramatischen Finale der Belgier Roel Paulissen, vor dem amtierenden Schweizer Weltmeister Christoph Sauser, der wegen Behinderung von der Jury auf den zweiten Platz zurückversetzt wurde. Bronze ging an Urs Huber aus der Schweiz, der am darauffolgenden Tag den klassischen Dolomiti Superbike gewann. Bei den Frauen wurde die norwegische Olympiasiegerin Gunn-Rita Dahle Weltmeisterin vor Sabine Spitz, Deutschland, und Pia Sundstedt aus Finnland.

Drei Ausgaben von Südtirol Dolomiti Superbike, jene von 2006, 2007 und 2013 wurden auch als UCI-Marathon-Weltcuprennen gewertet.


Das Jubiläums-Video zu den ersten 20 Ausgaben:


Quelle: vimeo/DSB


Autor: sportnews

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