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Fabian Rabensteiner beim Dolomiti Superbike sein Europameister-Trikot tragen. © Dolomit Superbike

Der Europameister will es beim Dolomiti Superbike wissen

Spätestens seit dem 19. Juni ist Fabian Rabensteiner in Südtirol ein Rad-Star. An diesem Tag holte er sich in überragender Manier den Europameister-Titel im Marathon. Da darf er beim Dolomiti Superbike in Niederdorf natürlich nicht fehlen.

Dass Fabian Rabensteiner beim 27. Dolomiti Superbike in Niederdorf an den Start gehen wird, steht schon länger fest und war auch nicht anders zu erwarten. „Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon dabei war. Es könnte sogar schon zweistellig sein. Anfangs immer beim 60-Kilometer-Rennen, mittlerweile einige Male auf der langen Distanz“, erinnert sich der 31-Jährige zurück.


Der Villanderer Mountainbiker hat sich letztes Wochenende mit der Goldmedaille bei der Mountainbike-EM einen Traum erfüllt. Ein Außenseiter war er in Tschechien aber keineswegs, schließlich hatte er bereits bei den kontinentalen Titelkämpfen im Jahr 2018 in Friaul-Julisch-Venetien mit Bronze Edelmetall geholt und ging als amtierender Italienmeister ins Rennen.

Sein nagelneues Europameister-Trikot rückt Fabian Rabensteiner vor dem Dolomiti Superbike freilich in ein anderes Licht. Zum erweiterten Favoritenkreis gehört er beim Top-Event schon länger, mit dem Erwartungsdruck kommt der Profi gut zurecht: „Natürlich setzen viele jetzt andere Erwartungen in mich. Ich mache mir aber keinen Druck, sondern gehe das Rennen an, wie sonst auch immer. Mit etwas Druck kann ich gut umgehen, das macht mir nicht viel aus“, verrät Rabensteiner.

Starke Konkurrenz zu erwarten
Wen Fabian Rabensteiner am Samstag, 9. Juli beim Dolomiti Superbike im Auge behalten muss, weiß der Lokalmatador noch nicht: „Ich habe mir die Startliste noch nicht genauer angesehen. In Niederdorf sind aber immer haufenweise Top-Mountainbiker mit von der Partie. Ob Andreas Seewald oder Tiago Ferreira – sie sind alle Weltklasse“, lobt der Südtiroler seine Konkurrenten.

Das Teilnehmerfeld beim Klassiker ist immer top besetzt. © YAK Agency

Nur lobende Worte hat der 31-Jährige für den Dolomiti Superbike übrig. „Es ist das größte Marathon-Event in Italien, vielleicht sogar in ganz Europa. Die Organisation verläuft trotz des Teilnehmer-Ansturms immer reibungslos. Für mich ist es Jahr für Jahr etwas ganz Besonderes, hier bei meinem Heimrennen antreten zu dürfen“, freut sich Rabensteiner.

Die Veranstalter freuen sich auf den frischgebackenen Europameister
Aber auch die Veranstalter um OK-Chef Kurt Ploner sind stolz, dass sie den neuen Europameister in Niederdorf willkommen heißen dürfen. „Wir freuen uns natürlich ungemein, dass wir mit Fabian den frischgebackenen europäischen Marathon-Champion am Start haben werden. Es wertet das ohnehin schon extrem starke Teilnehmerfeld beim diesjährigen Dolomiti Superbike noch einmal auf„, sagt OK-Chef Kurt Ploner.

Rabensteiner beginnt in Kürze mit der spezifischen Vorbereitung auf die 27. Ausgabe des MTB-Klassikers. „In den vergangenen Tagen wurde das EM-Gold gefeiert, diese Woche lasse ich es noch gemütlich angehen. Aber ab nächster Woche startet die Vorbereitung für den Superbike.“ Wo Rabensteiner sein bisher bestes Resultat beim Heimrennen, den achten Platz vom Vorjahr, unterbieten will. Mit dem Selbstvertrauen, das er durch den EM-Titel getankt hat, ist ihm das durchaus zuzutrauen.


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