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Veronika Widmann bei ihrem WM-Einsatz im Trentino. © Instagram/vero_widmann

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Veronika Widmann bei ihrem WM-Einsatz im Trentino. © Instagram/vero_widmann

Höll erneut Weltmeisterin – Widmann überzeugt

Die Österreicherin Valentina Höll hat sich zum fünften Mal in Serie den WM-Titel im Downhill-Mountainbiken gesichert. Mit dabei im großen Showdown in Val di Sole: die Traminerin Veronika Widmann.

Die 24-Jährige Höll triumphierte am Samstag bei den Titelkämpfen im Trentiner Mountainbike-Mekka 1,728 Sekunden vor der Schweizerin Lisa Baumann. Bronze ging an die Britin Harriet Harnden (+ 2,046 Sekunden). Die zweimalige Weltmeisterin und zuletzt zweimalige Silbermedaillengewinnerin Myriam Nicole aus Frankreich fehlte erkrankt.


Am Schauplatz ihres neuerlichen Triumphes war Höll 2021 ihr erstes WM-Gold vor Augen gestürzt, diesmal gelang der Saalbacherin aber wieder ein perfekter Lauf.

Höll zum 5. Mal in Folge ganz oben

„Das ist unglaublich. Es ist so schwierig zu gewinnen, und eine WM ist so ein stressiges Event. Es am Ende zum fünften Mal zu schaffen, ist einfach unfassbar“, sagte Höll.

Valentina Höll bleibt die weltbeste Downhillerin. © UCI

Valentina Höll bleibt die weltbeste Downhillerin. © UCI


Mit ihrem fünften WM-Gold zog die Österreicherin mit der Britin Rachel Atherton gleich, Rekordweltmeisterin ist mit neun Titeln die Französin Anne-Caroline Chausson. In der Vorwoche hatte sich Höll nach fünf Siegen in bisher sieben Rennen vorzeitig erneut auch den Gesamtweltcup gesichert. „Ich hatte bereits eine unglaubliche Weltcupsaison, ich habe einen Lauf, aber ich freue mich auch schon auf den Urlaub.“

Widmann auf Platz 15

Eine gute Figur gab auch Veronika Widmann ab. Die erfahrene Unterlandlerin, die in Val di Sole vor zehn Jahren als Siebte ihr bis dato bestes WM-Ergebnis einfuhr, verpasste zwar die Spitzenränge, belegte unter 36 Teilnehmerinnen aber den 15. Rang. Bereits in der Quali am Vortag hatte sie diese Position eingenommen.

Die „Black Snake“ ist die anspruchsvollste Downhill-Strecke der Welt – und zugleich Widmanns Lieblingsparcours. Diesen hatte die 33-Jährige gut im Griff, verlor aber im Mittelabschnitt etwas zu viel an Zeit, um die Top Ten anzuvisieren. Nach einem starken Schlussteil landete sie schließlich auf dem 15. Platz, knapp 15 Sekunden hinter der späteren Weltmeisterin aus Österreich.

Am Sonntag findet die Mountainbike-Weltmeisterschaft im Trentino mit den Cross-Country-Entscheidungen ihren Höhepunkt. Südtiroler sind keine am Start.

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