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Markus Kaufmann und Jochen Käß nach der Zielankunft in Arco © Martin Sass

Markus Kaufmann und Jochen Käß mit Etappensieg zum vierten Titel

Mit einem Sieg auf der letzten Etappe der BIKE Transalp haben sich die Deutschen Markus Kaufmann und Jochen Käß ihren vierten Titel beim siebentägigen Etappenrennen durch die Alpen gesichert.

Das Team Centurion Vaude bewältigte am Samstag die letzten 60,41 Kilometer und 2.309 Höhenmeter der Route von Roncone nach Arco in 2:48.13,6 Stunden.

Insgesamt saßen die Triple-Sieger von 2013, 2014 und 2015 in diesem Jahr 22:41.23,9 Stunden im Sattel, um die Gesamtstrecke von 505,88 Kilometern und 18.167 Höhenmetern von Imst bis zum Gardasee zurückzulegen.

Gesamtzweite wurden Urs Huber (SUI) und Simon Stiebjahn (GER) vom Team Bulls 1 (22:46.44,7), die am letzten Tag aufgrund eines technischen Defektes ihre Hoffnungen auf ein Wunder begraben mussten.
Rang drei im Gesamtranking sicherten sich indes Uwe Hochenwarter (AUT) und Gregory Brenes (CRC) von Wilier Force 7C 2 (23:09.56.1), die am letzten Renntag als fünftschnellstes Team die Ziellinie im Ortszentrum von Arco überquerten (2:53.09,3).

Dank des Sieges schrieb die deutsche Paarung Kaufman/Käß, die im Vorjahr noch Zweiter hinter ihren Teamkollegen Hermann Pernsteiner (AUT) und Daniel Geismayr (AUT) geworden war, die Erfolgsgeschichte ihres Rennstalls weiter. Seit 2013 hat immer ein Zweiergespann von Centurion Vaude die BIKE Transalp für sich entschieden.
„Der Titel bedeutet mir sehr, sehr viel. Es war der sechste Teamsieg in Serie. Dass Jochen und ich, nachdem wir vor allem vor zwei Jahren so Probleme hatten, gemeinsam wieder gewinnen, ist sensationell. Das macht richtig Spaß“, so der 35-Jährige Markus Kaufmann.

Erster Titel für Schneider und Dohrn

Während es für das erfahrene Männerduo bereits der vierte Titel innerhalb von sechs Jahren war, sicherte sich mit Janine Schneider (GER) und Stefanie Dohrn (GER) eines der jüngsten Duos des Jahres die Krone in der Damenkategorie.

Die beiden Fahrerinnen vom Team Nauders Canyon/Cube, die beide erst das zweite Mal den Alpenklassiker für Mountainbiker bestritten, beendeten die anstrengende Rennwoche mit ihrem sechsten Etappensieg (3:43.47,5) und einer Gesamtzeit von 29:26.58,8 Stunden.
„Es war wahnsinnig schwer. Wenn man vorne liegt, spürt man den Druck, man weiß nie, was die Konkurrenz macht. Wir haben versucht, die richtige Balance von Sicherheit und am Gashahn drehen zu finden. Das war wirklich anstrengend“, fasste Stefanie Dohrn zusammen.

Erster Etappensieg für Sundshine Racers Nals

Mehr Erfahrung mit Transalp-Titeln haben indes Massimo De Bertolis (ITA) und Dax Jaikel (CRC) von Wilier Force 7C.
Mit Platz zwei (3:11.05,0) hinter den Sunshine Racers Nals Victor Paris (ITA) und Thomas Piazza (ITA), die damit ihren ersten Etappensieg in diesem Jahr feierten (3:10.57,8), verteidigten der ehemalige Weltmeister und der beinamputierte Zentralamerikaner erfolgreich ihren Vorjahrestitel und sicherten sich darüber hinaus den Title-Hattrick bei den Masters (25:10.20,2).

In der Grand Masters-Kategorie fuhren Claudius Stoll (SUI) und Thomas Girardi (SUI) von Stoll Bikes dank ihres fünften Tageserfolges (3:15.25,4) mehr als verdient den Titel in der Klasse für Männerteams mit einem Gesamtalter von mehr als 100 Jahren ein (26:20.09,5).

Über die gesamte Rennwoche hinweg ungeschlagen blieben indes Verena Krenslehner-Schmid (AUT) und Philip Handl (AUT) von Imst Tourismus, die auf ihrem Weg zum Mixed-Titel (28:39.36,2) auch das Grand Finale eindrucksvoll für sich entschieden (3:42.09,3

Autor: zor

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