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Der Startschuss zum 27. Dolomiti Superbike steht vor der Tür. © Newspower.it

MTB-Stars beim Dolomiti Superbike

Das Teilnehmerfeld des 27. Dolomit Superbike, der am Samstag, 9. Juli in Niederdorf stattfinden wird, nimmt mehr und mehr Form an. Über 2.200 Hobbyfahrer sind bereits eingeschrieben, darunter auch einige Weltklasse-Athleten, inklusive der beiden amtierenden Welt- und Europameister.

Der Dolomiti Superbike wird seinem Ruf, zu den größten und prestigeträchtigsten Mountainbike-Marathons Europas zu gehören, auch im 27. Jahr seines Bestehens gerecht. Dazu muss nur ein Blick auf die Teilnehmerliste geworfen werden. Insbesondere bei den Männern wird es wieder ein Schaulaufen vieler Stars.


Dass Jaroslav Kulhavý aus Tschechien und der Franzose Miguel Martinez - zwei ehemalige Olympiasieger im Cross Country - mit am Start sind, wurde genauso angekündigt, wie die Teilnahme des Lokalmatadors Fabian Rabensteiner, der vor knapp zwei Wochen Marathon-Europameister wurde.

Fabian Rabensteiner wird beim Dolomiti Superbike in seinem Europameister-Trikot antreten.


Seit kurzem ist auch die Teilnahme von Tiago Ferreira fix. Der Portugiese ist längst ein Stammkunde beim Dolomiti Superbike. 2015 konnte er den Dolomiti Superbike für sich entscheiden. In den Folgejahren stieg er zum Marathon-Superstar auf, gewann 2016 WM-Gold in Laissac (Frankreich), 2017 und 2019 wurde er Europameister.
Räumt Andreas Seewald auch beim Dolomiti Superbike ab?

Neben Ferreira sind auch einige andere ehemalige Dolomiti-Superbike-Sieger mit von der Partie. So wollen es am 9. Juli der Schweizer Seriensieger Urs Huber (2008, 2010, 2011), der Österreicher Alban Lakata (2012), der Tscheche Martin Stosek (2019) und der Italiener Massimo Debertolis (2007 und 2009 auf der langen Distanz, von 2001 bis 2003 auf der kurzen Strecke) wissen.

Zu rechnen ist aber auch mit Andreas Seewald aus Deutschland, der 2021 in der Marathon-Szene voll abgeräumt hat. Zuerst wurde er auf Elba Europameister, dann holte er sich auch noch den Weltmeister-Titel in Capoliveri. Ebenso begrüßen darf das OK-Team in der Dolomitenregion 3 Zinnen den Italiener Nicola Taffarel, der im Vorjahr die Kurzdistanz gewonnen hat, sowie Lokalmatador Klaus Fontana aus Olang, den Sieger von 2007.
Katazina Sosna führt das Spitzenfeld der Frauen an

Gut besetzt ist auch das Teilnehmerfeld der Frauen. Allen voran Katazina Sosna, die ihren Triumph aus dem Jahr 2017 wiederholen möchte. Die Litauerin kürte sich 2019 zur Marathon-Europameisterin. Bei den letzten beiden Ausgaben des Dolomiti Superbike belegte die 31-Jährige jeweils den dritten Rang. Eine der größten Widersacherinnen von Sosna dürfte Chiara Burato sein, die 2019 die Kurzdistanz über 60 Kilometer für sich entscheiden konnte und heuer wohl beim 123 Kilometer langen Marathon an den Start gehen wird.

Beim Dolomiti Superbike stehen den Teilnehmenden in diesem Jahr drei Strecken zur Auswahl. Sie sind 123 Kilometer (3.400 Höhenmeter), 85 Kilometer (2.360 Höhenmeter) und 60 Kilometer (1.570 Höhenmeter) lang.


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