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Gerhard Kerschbaumer strebt seinen ersten Sieg an. © Michele Mondini

Nals hofft auf Südtiroler Erfolge

In Nals ist alles angerichtet: Am Wochenende steht das „Sunshine Race“ auf dem Programm. Dabei zählen auch 2 Südtiroler zu den Mitfavoriten.

Wenn am morgigen Samstag das Nalser „Sunshine Race“, welches die 2. Etappe der „Internazionali d’Italia“ bildet, beginnt, dann wollen auch Gerhard Kerschbaumer und Eva Lechner eine gute Rolle spielen. Lechner, die von 2009 bis 2013 alle Rennen gewinnen konnte, peilt den 5. Sieg an, Kerschbaumer hofft auf seinen ersten Sieg.


„Mein letzter Sieg ist zwar schon ein paar Jahre her, aber ich will mich nicht zu sehr unter Druck setzen: In erster Linie möchte ich vor meinem Heimpublikum gut fahren und Spaß haben. Das Ergebnis wird dann schon kommen“, so Lechner. In der Zeit seit ihren Siegen habe sich einiges geändert, „das Niveau der Konkurrenz ist sehr hoch“, weiß die Eppanerin. Auch das Medieninteresse sei immer größer geworden. Eines ist jedoch unverändert geblieben: „die natürliche Strecke in Nals mit dem Aufstieg über den Nachtigall Weg, der sich einmal mehr als entscheidend erweisen wird.“

Eva Lechner will angreifen. © Alice Russolo



Mit der Nummer 1 ins Damen-Rennen geht die erst 20-jährige Nordtirolerin Mona Mitterwallner. Die junge Österreicherin holte 2021 gleich 2 WM-Titel; am Sulzberg im U23 Cross Country Wettbewerb und auf der Insel Elba bei der Elite-Marathon-Weltmeisterschaft.

Ich bin schon lange auf der Jagd nach einem Erfolg in Nals, denn für uns Südtiroler ist es ein Heimrennen. Gerhard Kerschbaumer


Auch Kerschbaumer ist bereit für das Rennen. „Nach den harten Trainingseinheiten in den letzten zwei Wochen bin ich etwas müde, aber ich fühle mich viel besser als noch vor einem Jahr. Ich bin schon lange auf der Jagd nach einem Erfolg in Nals, denn für uns Südtiroler ist es ein Heimrennen“, so der 30-Jährige aus Verdings. Einfach werde es aber nicht, „denn die Konkurrenz ist sehr stark“. Vor allem der Südafrikaner Alan Hatherly gilt als Favorit.

Der starke Regen am Freitag macht die Strecke noch anspruchsvoller. Neben den steilen und langen Anstieg über den Nachtigall-Weg werden besonders die wurzelreichen und steinigen Abfahrten zu einer Herausforderung. Für morgen wird zwar eine leichte Wetterbesserung erwartet, doch bis am frühen Nachmittag soll es weiter regnen, wenn auch weniger stark.

Neben den Elite-Rennen stehen am Samstag auch die Rennen Nachwuchsathleten statt, diese zählen zur UCI-Junior-Series an. Dabei handelt es sich um eine Art Weltcup für die Junioren-Kategorien. Hier will auch die Pustererin Sophie Auer eine gute Rolle spielen. Die Juniorin holte bei der ersten Etappe der „Internazionali d'Italia“ Rang 2 und zuletzt bei der UCI-Series den 5. Platz.

Am Sonntag finden dann die Rennen der Jugendklassen statt.
Das Programm
Samstag, 2. April
9.30 Uhr: Junioren
11.30 Uhr: Elite-Damen
11.32 Uhr: Juniorinnen
13.30 Uhr: Elite-Herren

Sonntag, 3. April

9.30 Uhr: U17/U15 weiblich
10.30 Uhr: U15 männlich 1
11.30 Uhr: U15 männlich 2
12.30 Uhr: U17 männlich 1
13.30 Uhr: U17 männlich 2



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