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Veronika Widmann zog ins Finale ein. © Boris Beyer

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Veronika Widmann zog ins Finale ein. © Boris Beyer

Widmann überzeugt: Mountainbike-Saison ist eröffnet

Die neue Saison im Mountainbike-Weltcup wurde am Freitag im südkoreanischen Mona Yongpyong eröffnet. Die Athletinnen und Athleten betraten dabei Neuland.

Der Downhill-Weltcup kehrt an diesem Wochenende nach 25 Jahren nach Südkorea zurück. Die Cross-Country-Fahrer feiern in Mona Yongpyong hingegen ihre absolute Premiere. Der Wintersportort rund 200 Kilometer östlich der Hauptstadt Seoul war 2018 auch Schauplatz der Olympischen Winterspiele, wurden doch hier die technischen Ski-Disziplinen ausgetragen. Am Freitag gehörte die große Bühne jedoch den Mountainbikern.


Den Anfang machten die Frauen im Short-Track-Rennen, das von der Schweizerin Sina Frei gewonnen wurde. Sie setzte sich im Zielsprint vor der Britin Evie Richards und der Italienerin Martina Berta, die erstmals im Short Track aufs Podest kletterte, durch. Greta Seiwald, die große Teile der letzten Saison verletzungsbedingt verpasste, stand nicht am Start. Sie konzentriert sich auf das olympische Cross-Country-Rennen, das am Sonntag über die Bühne gehen wird. Einen Podestplatz für Italien gab es auch in der U23-Kategorie – Valentina Corvi wurde hinter Makena Kellerman (USA) Zweite.

Widmann im Finale

Ein unglückliches Saisondebüt feierte Elian Paccagnella, der in der U23 der Herren das Rennen nach nur vier Runden beenden musste. Der Sieg ging an den Spanier Thibaut Francois Baudry. In der Elite-Kategorie war hingegen der Franzose Mathis Azzaro unschlagbar. Er verwies im Zielsprint den Italiener Simone Avondetto und Dario Lillo aus der Schweiz auf die Plätze zwei und drei.

Bei den Downhillerinnen bot Veronika Widmann unterdessen eine bärenstarke Leistung. Die 33-Jährige klassierte sich in der ersten Qualifikation auf dem zehnten Platz, womit sie das Finalticket im ersten Versuch löste. Die Schnellste der Qualifikation war die Britin Harriet Harnden, die Widmann zehn Sekunden abnahm. Mit Gloria Scarsi, die Quali-Dritte wurde, steht eine weitere Azzurra im Finale.

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