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Ein beeindruckendes Foto vom Ötztaler Radmarathon. © Johann Groder / EXPA/Johann Groder

Ötztaler Radmarathon: Zwei neue Sieger und viele erfüllte Träume

4.122 Starter und Starterinnen sorgten beim 41. Ötztaler Radmarathon für ein grandioses Radfest! Bei perfekten Wetterbedingungen erfüllten sie sich ihren Traum vom Ötztaler. Sechseinhalb Stunden nach dem ersten kanadischen Sieger Jack Burke erreichte der letzte Finisher unter tosendem Applaus der über 5.000 Zuschauer das Ziel. Bei den Damen triumphierte erstmals die Deutsche Catherine Rossmann. Insgesamt 3566 Teilnehmer und Teilnehmerinnen erreichten das Ziel in Sölden.

Der Ötztaler Radmarathon wurde seinem Ruf einmal mehr gerecht. Über 16.000 Radsportler meldeten sich im Februar 2022 an, für 3566 aus knapp 30 Nationen (3350 Männer und 216 Frauen) erfüllte sich am Sonntag der Traum vom „Ötztaler“. Bei perfekten Wetterbedingungen mit rund zehn Grad Celsius fiel um 6:30 Uhr in Sölden der Startschuss zum 227 Kilometer langen Klassiker in den Alpen. Die Strecke führte über 5.500 Höhenmeter durch Nord- und Südtirol über die vier hohen Berge Kühtai, Brenner- und Jaufenpass und zum Abschluss wartete noch das 29 Kilometer lange Timmelsjoch.


Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren lag das Tempo über das Kühtai und den Brennerpass relativ hoch. Beim Anstieg zum Jaufenpass wurde das Rennen dann so richtig spannend. Während sich der lange Führende Deutsche Helmut Trettwer noch über den Jaufenpass retten konnte und Anfangs des Timmelsjochs gestellt wurde, drückten vor allem drei Fahrer dem Rennen ihren Stempel auf: Eliminator-Weltmeister Daniel Federspiel, MTB-Marathonweltmeister Alban Lakata und Federspiels Teamkollege Jack Burke.

Burke nicht zu schlagen
Der letztgenannte Kanadier zeigte am 29 Kilometer langen Timmelsjoch bei Traumwetter, dass er am Berg nicht zu schlagen sein wird. Mit mehreren Minuten Vorsprung nahm er als Solist die letzte Abfahrt nach Sölden in Angriff und feierte einen großen Sieg. Dahinter sorgte der Tiroler Dominik Salcher für die Überraschung des Rennens: Auf den letzten Kilometern berghoch überholte er Lakata und Federspiel und brachte seinen zweiten Platz ins Ziel. Rang drei ging an Alban Lakata.

Als bester Südtiroler belegte Thomas Gschnitzer aus Sterzing Rang 29. Sein Rückstand auf Sieger Burke betrug 22.55 Minuten.
Premierensieg für Rossmann bei den Damen
Bei den Frauen belauerten sich bis zum Jaufenpass drei Fahrerinnen, ehe die Deutsche Catherine Rossmann eine erste Vorentscheidung gelang. Die Gewinnerin der diesjährigen Tour Transalp setzte sich dort klar vor die Italienerin Samantha Arnaudo. Als Dritte folgte mit einem Respektabstand die Niederländerin Martha Maltha. So sah dann schließlich auch in Sölden das Podium aus: Catherine Rossmann siegt mit einer Zeit von 8:04,34 Stunden vor Samantha Arnaudo (ITA/plus 6:08 Min.) und Martha Maltha (NED/plus 8:58 Min.).

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