A Radsport

Manuel Quinziato in Aktion

Quinziato: „Ein Rennen, wie aus einer anderen Zeit”

Staub, Schlamm, Pflastersteine und viel Schweiß, das sind die Zutaten für das berüchtigtste und wohl gefürchtetste Radrennen der Welt: Paris – Roubaix. Die 115. Auflage des Klassikers nimmt am Sonntag auch der Südtiroler Manuel Quinziato in Angriff.

Das Eintagesrennen in Frankreich trägt nicht grundlos die Bezeichnung „Hölle des Nordens“. Auf den 257 Kilometern von Compiègne ins Radrennstadion von Roubaix gilt es 29 Kopfsteinpflaster-Passagen zu bewältigen. „Es ist ein Rennen, wie aus einer anderen Zeit, das mit keinem anderen vergleichbar ist. Es kommen besondere Räder zum Einsatz, die – genauso wie der Körper – besonders belastet werden“, erklärt Manuel Quinziato.

Zum engeren Favoritenkreis zählt auch ein Teamkollege des 37-jährigen Bozners, BMC-Kapitän Greg Van Avermaet. Mithilfe Mannschaft will der Belgier seine ärgsten Widersacher, allen voran Peter Sagan und Tom Boonen, in Schach halten. „Wir werden uns voll in den Dienst unseres Kapitäns stellen. Allerdings bietet dieses Rennen jedem von uns die Möglichkeit, sich ins Rampenlicht zu setzen. Wenn ich das Okay von der Mannschaftsführung erhalte, werde ich sicherlich einen Ausreißversuch wagen“, verspricht Quinziato am Tag vor dem großen Highlight auf den Straßen Nordfrankreichs.

Autor: sportnews

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