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Egan Bernal ist dem Gesamtsieg ein großes Stück näher gekommen. © ANSA / LUCA ZENNARO

Attacke am Passo Giau: Bernal gewinnt die Königsetappe

Egan Bernal hat auf der verkürzten Königsetappe des 104. Giro d'Italia mit dem Tagessieg eine Machtdemonstration abgeliefert und seine Gesamtführung damit gefestigt.

Der Kolumbianer vom Ineos-Team setzte sich am Montag auf der 16. Etappe mit Ziel in Cortina d'Ampezzo als Solist rund 30 Sekunden vor dem Franzosen Romain Bardet und dem Italiener Damiano Caruso durch, die in der Gesamtwertung ebenfalls Plätze gut machten.


Bernal attackierte am ebenfalls über 2000 Meter hohen Passo Giau wenige Kilometer vor dem Gipfel und hängte auf dem Weg zu seinem zweiten Tagessieg bei der diesjährigen Auflage die gesamte Konkurrenz ab. Vor dem Ruhetag am Dienstag lag Bernal, der Tour-de-France-Sieger 2019, auch dank einer 10-Sekunden-Zeitbonifkation nun 2:24 Minuten vor Caruso. Der Brite Hugh Carthy ist mit einem Rückstand von 3:40 Minuten Dritter.

Schnee und Kälte waren ein ständiger Begleiter auf der Königsetappe. © APA/afp / LUCA BETTINI

Kurz vor dem Start hatten die Organisatoren beschlossen, die Etappe wegen schlechten Wetters von 212 auf 153 Kilometer zu verkürzen. Der Passo Fedaia sowie mit dem 2239 Meter hohen Passo Pordoi/Pordoijoch der höchste Punkt der diesjährigen Rundfahrt wurden kurzfristig gestrichen, weil Probleme durch Schneefall und Eis befürchtet worden waren.

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