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Richard Carapaz steht weiter unter Druck. © APA/afp / LUCA BETTINI

Auf der Königsetappe: Der Kampf um Rosa spitzt sich zu

Der tschechische Radprofi Jan Hirt hat am Dienstag die 16. Etappe des Giro d'Italia gewonnen.

Auf der 202 km langen Bergetappe von Salo nach Aprica rollte der 31-Jährige mit einem Vorsprung von sieben Sekunden auf den Niederländer Thymen Arensman (DSM) über die Ziellinie. Dahinter platzierten sich die Giro-Favoriten mit einem Rückstand von 1:24 Minuten, Olympiasieger Richard Carapaz verteidigte das Rosa Trikot des Gesamtführenden als Vierter.


Der Kampf um den Gesamtsieg spitzt sich aber zu. Der australische Bora-Profi Jai Hindley gewann den Zielsprint gegen Carapaz und rückte dank einiger Bonussekunden auf drei Sekunden an den Ineos-Kapitän heran. Der Portugiese Joao Almeida (UAE Emirates) hat als Dritter einen Rückstand von 44 Sekunden, der 23-Jährige verlor am Dienstag als Achter 14 Sekunden auf seine Konkurrenten. Der Spanier Mikel Landa (Bahrain) lauert auf Platz vier, 59 Sekunden hinter Carapaz.

Jan Hirt gewann die 16. Etappe. © APA/afp / LUCA BETTINI


Hirt teilte sich seine Kräfte am letzten Anstieg der mit 5.250 Höhenmetern extrem anstrengenden Etappe über den legendären Mortirolo-Pass besser ein als seine Konkurrenten. Kurz zuvor hatte eine Attacke des Bora-Profis Lennard Kämna vielversprechend ausgesehen, der Deutsche wurde allerdings abgefangen und verpasste seinen zweiten Etappensieg beim diesjährigen Giro. Am Mittwoch steht das 17. Teilstück über 168 bergige Kilometer von Ponte di Legno nach Lavarone auf dem Programm.

Schlagwörter: rennrad Giro d Italia

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