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Sam Bennett feiert seinen Etappenerfolg bei der Vuelta. © Soziale Medien

Befreiungssieg für Sam Bennett in Utrecht

Sam Bennett vom deutschen Rennstall Bora-Hansgrohe hat nach einem starken Sprint die 2. Etappe der Vuelta a España 2022 in den Niederlanden gewonnen. Der Ire setzte sich am Samstag nach 175,1 Kilometern von s'Hertogenbosch nach Utrecht im erwarteten Showdown der Sprinter gegen Mads Pedersen (Trek-Segafredo) und Tim Merlier (Alpecin-Deceunick) durch.

Endlich – wird sich Ralf Denk, Teammanager vom deutschen Team Bora-Hansgrohe, denken. Nach einer schwierigen letzten Saison kehrte der Topsprinter Sam Bennett mit hohen Erwartungen zu seinem alten Rennstall Bora-Hansgrohe zurück, wo es bislang aber alles andere als nach Wunsch lief. Auf der ersten Sprintetappe der Vuelta gelang Bennett der Befreiungsschlag. Im hektischen Finale mit einzelnen Stürzen konnte er sich gegen die gesamte Sprintelite durchsetzen. Für den erfolgsverwöhnten Bennett war es erst der zweite Saisonssieg, für sein Team bereits der 26. Erfolg.


Einen großen Anteil am Erfolg Bennett`s hatte sein letzter Helfer Danny van Poppel, der sich immer mehr zum wertvollsten Anfahrer im Peloton entwickelt. Hinter Bennett landete der Ex-Weltmeister Mads Pedersen und der aktuelle belgische Meister Tim Merlier auf den weiteren Plätzen. Merlier`s Mannschaft Alpecin-Deceunick kontrollierte eine weitgehend unspektakuläre Flachetappe von Beginn an und ließ die fünf Mann starke Ausreißergruppe nie weit aus den Augen.

Teunissen übernimmt Rotes Trikot
Das erste Bergtrikot der Vuelta 2022 heißt Julius van den Berg aus den Niederlanden, der sich den Sprint um die einzigen Bergpunkte sicherte. Einen Wechsel gab es auch im Gesamtklassement: Mike Teunissen übernahm das rote Trikot des Gesamtführenden von seinem Teamkollegen Robert Gesink, der sich als Helfer loyal in den Dienst seiner Mannschaft stellte und nach getaner Arbeit auf den letzten Kilometern den Anschluss aufs Hauptfeld verlor.

Am Sonntag findet in den Niederlanden eine weitere Flachetappe über 193 Kilometern statt, die wiederum auf einen Massensprint hinauslaufen sollte.

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