
Tadej Pogacar war beeindruckt. © ANSA / YOAN VALAT
Bei der Pinkelpause staunt der Superstar
Rad-Superstar Tadej Pogacar bemerkte die schnellste Tour-Etappe jemals bei der Pinkelpause.
15. Juli 2026
Von: dpa/det
„Als wir angehalten haben, um auf die Toilette zu gehen, war es der Wahnsinn, wieder zurückzukommen“, sagte der viermalige Tour-Champion. „Oh, heute werden wir tatsächlich schnell ins Ziel kommen“, habe sich der slowenische Ausnahme-Athlet gedacht.
Das Portal „Procyclingstats“ ermittelte eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 50,91 Kilometern pro Stunde. Bisher lag der Rekord abseits von Prologen und Zeitfahren bei der vierten Etappe 1999, die Mario Cipollini vor Erik Zabel gewann. Damals lag der Wert bei 50,36.
Pogacar: Stolz, dabei zu sein
„Es ist toll, Teil der schnellsten Tour-Etappe jemals zu sein“, sagte Pogacar. Der Grund dafür sei gewesen, dass die Ausreißergruppe gute Chancen gehabt hätte, den Massensprint zu durchkreuzen. „Heute gab es zum Beispiel eine starke Ausreißergruppe. Deshalb muss das Tempo hoch sein“, erklärte Pogacar.Pogacar fährt dem Tour-Gesamtsieg entgegen. © ANSA / GUILLAUME HORCAJUELO
Der Norweger Søren Wærenskjold nutzte die vierte Chance für die Sprinter bei der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt und triumphierte auf der elften Etappe im Massensprint. Er feierte seinen ersten Etappensieg nach den 161,3 Kilometern zwischen Vichy und Nevers in der Mitte Frankreichs.
Wirbel um Philipsen-Platzierung
Der Niederländer Olav Kooij erreichte den zweiten Rang. Wirbel gab es um den belgischen Top-Sprinter Jasper Philipsen, der erneut erfolglos blieb. Der 28-Jährige war nach seinem dritten Platz zunächst zurückgestuft worden. Kurze Zeit später revidierte die Jury dann ihre Entscheidung – und gab einem Einspruch seines Teams statt. Philipsen, der bislang eine schwache Tour fährt, kehrte somit wieder auf Rang drei der Tageswertung zurück.Profil bearbeiten
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