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Marco Brenner  sorgte für einen deutschen Etappensieg. © ANSA / JAVIER LIZON

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Marco Brenner sorgte für einen deutschen Etappensieg. © ANSA / JAVIER LIZON

Bei Vuelta: Eine deutsche Durststrecke ist beendet

Marco Brenner breitete die Arme aus und feierte in 1.800 Metern Höhe den größten Erfolg seiner Karriere. Der deutsche Youngster holte sich überraschend auf der 14. Etappe der Vuelta den Sieg bei der Bergankunft in Sierra de la Pandera.

Der 24-jährige Brenner, der erst seine dritte Grand Tour fährt, sorgte damit für den ersten deutschen Etappensieg bei der Spanien-Rundfahrt seit Lennard Kämna vor drei Jahren.


Brenner, der einer großen Ausreißergruppe angehörte, ließ nach 154,5 Kilometern im Bergauf-Sprint dem Kolumbianer Santiago Buitrago keine Chance. Der frühere deutsche Meister hatte erst im August aufhorchen lassen, als er überraschend die Polen-Rundfahrt gewann.
„Ich kann es nicht glauben. Für solche Tage bin ich Radprofi geworden. Es gibt nicht viele Fahrer, die einen Etappensieg bei einer Grand Tour holen“, sagte Brenner.

Gall neuer Zweiter

Das Rote Trikot des Gesamtersten verteidigte der Spanier Enric Mas erfolgreich. Der 31-Jährige, der 4:12 Minuten hinter Brenner das Ziel erreichte, konnte sogar seinen Vorsprung noch ausbauen. Denn der bisherige Gesamtzweite Primoz Roglic verlor weitere 25 Sekunden und rutschte hinter dem Österreicher Felix Gall auf den dritten Platz der Gesamtwertung ab. Mas liegt nun 2:06 Minuten vor Gall.

Schlagwörter: rennrad Vuelta

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