E Rennrad

Die erste Etappe führte auf die Mendel. © hkmedia

Die 44. Dolomiten-Rundfahrt ist eröffnet

Der 44. Giro delle Dolomiti hat am Sonntag mit der ersten Etappe begonnen.

Das insgesamt 91,4 Kilometer lange Teilstück mit 1673 Höhenmetern führte die rund 300 Radsportler aus 25 Nationen von der Messe Bozen auf die Mendel, weiter zum Gampenpass und von dort über Lana wieder zurück in die Talferstadt. Auf dem zeitgestoppten Abschnitt waren Christian Dallago und Monika Dietl nicht zu schlagen.


Die Entscheidung beim 11,7 Kilometer langen Bergzeitfahren mit 523 Höhenmetern von Fondo hinauf auf den Gampenpass fiel bei den Männern erst im Zielsprint. Dort hatte Christian Dallago vom Team Carina – Brao Caffè im Duell mit Thomas Gschnitzer (Polisportiva A.V.I. Bike) das bessere Ende für sich. Der 22-jährige Bozner setzte sich in 22.51 Minuten mit einer Sekunde Vorsprung auf den Sterzinger durch. Das Podium der ersten Etappe komplettierte der Spanier Iraitz Goñi Diaz, der eine halbe Minute auf Dallago einbüßte.

Christian Dallago © hkmedia



Titelverteidiger Eduard Rizzi aus dem Sarntal musste zum Auftakt mit Rang vier vorliebnehmen. Sein Rückstand auf den Etappensieger betrug 33 Sekunden. Auch der fünftplatzierte Luca Mazzurana – der Bozner lebt seit einigen Jahren in Schweden – konnte den Rückstand noch in Grenzen halten und blieb mit 39 Sekunden deutlich unter der Minutenmarke.
Titelverteidigerin nicht zu schlagen
Auch bei den Frauen war der Ausgang der ersten Etappe eine knappe Geschichte. Die Siegerin der letzten beiden Ausgaben des Giro delle Dolomiti, Monika Dietl aus Freising in Bayern, bewältige die 11,7 Kilometer mit 523 Höhenmetern am schnellsten und erreichte den Gampenpass nach 28.13 Minuten. Vier Sekunden langsamer war die Boznerin Francesca Sassani vom Leiferer Radklub ASD Bike Sport Neri, während Julia Jedelhauser (St. Vinzenz Klinik Pfronten) mit 16 Sekunden Rückstand auf ihre deutsche Landsfrau Dietl den dritten Rang einnahm.

Monika Dietl © hkmedia




Unter den Teilnehmern der ersten Etappe befand sich mit Werner Perathoner auch ein ehemaliger Skirennläufer der italienischen Nationalmannschaft, der das Teilstück gemeinsam mit Rainer Senoner, Präsident des Organisationskomitees des Skiweltcups in Gröden, in Angriff nahm.
Organisatoren zufrieden
Glücklich über den reibungslosen Ablauf zum Auftakt des Giro delle Dolomiti zeigte sich OK-Präsidentin Bettina Ravanelli: „Nach einem Jahr Zwangspause haben wir lange auf diesen Tag hingearbeitet. Jetzt konnten wir endlich starten und ich habe überall nur strahlende Gesichter gesehen. Die Freude darüber, dass endlich wieder Radveranstaltungen wie der Giro delle Dolomiti stattfinden können, ist bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern riesengroß.“

Der Giro delle Dolomiti wird am Montag mit der zweiten Etappe fortgesetzt. Dann geht es für das internationale Teilnehmerfeld von der Messe Bozen über Blumau und Breien auf die Seiser Alm und von dort über Waidbruck und das Eisacktal zurück in die Talferstadt. Das Teilstück ist 96,8 Kilometer lang und es gilt 2213 Höhenmeter herunterzuspulen.

Schlagwörter: radsport radfahren rennrad

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