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Die Eroica Dolomiti soll am 5. September die Radsportler neuerlich begeistern. © PAOLO MARTELLI

Die Eroica Dolomiti soll die Radsportler neuerlich begeistern

Der Coronakrise zum Trotz wollen die Veranstalter der Eroica Dolomiti Anfang September Radsportlerinnen und -sportler aus allen Teilen Europas nach Innichen und somit in die Ferienregion 3 Zinnen Dolomites locken. Grundvoraussetzung für die Abhaltung des beliebten Vintage-Radsport-Events ist jedoch eine Lockerung der geltenden Abstandsregeln in solchem Maße, dass – allenfalls auch noch unter gewissen Auflagen – ein geselliges Beisammensein möglich sein wird.

Die Eroica Dolomiti kommt an. Zu Hunderten radelten in jüngster Vergangenheit bestens gelaunte Teilnehmer auf ihren mindestens 30 Jahre alten Fahrrädern, gekleidet in historischen Trikots längst vergessener Marken und Teams, die weißen Schotterstraßen im Herzen des Dolomiten UNESCO Welterbes entlang. Im Frühherbst 2019 waren beispielsweise trotz widrigster Wetterbedingungen 300 „Pedalritter“ am Start und kämpften sich auf einer der drei Strecken regelrecht ins Ziel. Dort kamen sie nach 73, 95 oder 118 Kilometern bis auf die Knochen durchnässt und erschöpft, aber um ein echtes Abenteuer reicher in Innichen an.


Auch bei der mittlerweile vierten Ausgabe der Eroica Dolomiti, die am Samstag, 5. September geplant ist, stehen den Teilnehmenden die drei bewährten Distanzen zur Auswahl. Auf der 73 Kilometer „kurzen“ Strecke geht es über Cortina und den Passo Tre Croci nach Misurina und von dort wieder zurück nach Innichen. Die Radsportler, welche die mittlere Distanz von 95 Kilometern wählen, fahren vom Misurina-See indessen weiter auf die Plätzwiese und anschließend nach Niederdorf, wo seit mittlerweile 25 Jahren das renommierte MTB-Rennen Dolomiti Superbike stattfindet. Die mit 118 Kilometern längste Strecke führt hingegen noch weiter über die Silvesteralm und dann zurück nach Innichen.

Das Zusammensein und der Austausch sind wesentlicher Bestandteil der Eroica Dolomiti
Trotz Covid-19 möchten die umtriebigen Veranstalter das mittlerweile renommierte Retro-Event am Samstag, 5. September durchziehen – aber nicht um jeden Preis. „Die Eroica und somit auch unsere Eroica Dolomiti steht für den Austausch, das gesellige Beisammensein. Nicht nur entlang der Strecke an den einzelnen Verpflegungs-Stationen, auch bei der Cena Eroica am Abend steht das Netzwerken, das Gespräch, das Sich-Kennenlernen im Vordergrund. Müssen wir aufgrund der Coronakrise und den gültigen Sicherheitsbestimmungen auf diesen wesentlichen Bestandteil unserer Veranstaltung verzichten, dann würde die Eroica Dolomiti ihr Herz und ihre Seele verlieren und wir müssten die Ausgabe 2020 absagen. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass wir eine für alle praktikable Lösung finden“, erklärt Gabriel Fauster vom Tourismusverein Innichen.

„Die Eroica Dolomiti soll ein exklusives Nischenprodukt bleiben. Wir wollen den Teilnehmenden in allen Bereichen – beim Service, bei den Verpflegungsstellen, beim Abschlussabend – maximale Qualität bieten. Mit der Eroica Dolomiti können wir Innichen sehr gut auf dem internationalen Markt positionieren. Der Mix aus der deutschen und der italienischen Kultur kommt ausgezeichnet an, die einzigartige Landschaft im Herzen der Dolomiten tut ihr Übriges“, so Fauster abschließend.

Autor: pm

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