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Lennart Jasch hat sich für eine bärenstarke Leistung belohnt. © Tour of the Alps

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Lennart Jasch hat sich für eine bärenstarke Leistung belohnt. © Tour of the Alps

Tour of the Alps: Ein Solist gewinnt die Königsetappe

Am Donnerstagnachmittag ist einem deutschen Radprofi bei der Tour of the Alps ein eindrucksvolles Statement gelungen.

Die Königsetappe der 49. Ausgabe der Tour of the Alps verlangte dem Peloton alles ab. Auf den 167,8 Kilometern zwischen Arco und Trient galt es knapp 3.600 Höhenmeter zu bezwingen – die ideale Bühne also für erprobte Ausreißer. Mit Lennart Jasch gelang letzten Endes sogar einem Solisten der ganz große Coup: 47 Kilometer vor dem Ziel schüttelte der 25-jährige Deutsche erstmals an diesem Tag seine Begleiter in der Fluchtgruppe ab, im Anstieg nach Sant’Agnese setzte er sich schließlich endgültig ab und siegte wenig später mit einem Vorsprung von zehn Sekunden.


Das Podium komplettierten an diesem Tag die Italiener Matteo Sobrero (2./+0:10 Minuten) und Federico Iacomoni (3./+0:11). Für Jasch war der sagenhafte Triumph in Trient der erste Profisieg seiner Karriere. „Ehrlich gesagt, kann ich es noch gar nicht glauben. Ich bin gerade etwas überfordert“, zeigte sich der Fahrer von Tudor Pro Cycling Team im offiziellen Siegerinterview überglücklich. „Es war ein unglaublicher Tag. Als ich in der Gruppe war, habe ich schon gefühlt, dass ich vielleicht den besten Tag meiner Karriere habe. Ich hatte irre Beine. Ich habe von Anfang an an den Sieg geglaubt und alles getan, um ihn bis ins Ziel zu bringen. Es war verrückt.“

Großes Tour-Finale in Bozen

Am Freitag steht mit der letzten Etappe der Tour of the Alps das große Finale an – mitsamt einem Abstecher nach Südtirol. So führt das finale Teilstück über 128,6 Kilometer auch nach St. Pauls und Terlan, in Nobls gibt es sogar eine Bergwertung der 1. Kategorie. Das Ziel liegt in der Landeshauptstadt Bozen.

Dort will sich Giulio Pellizzari von Red Bull-Bora-hansgrohe möglichst zum Gesamtsieger krönen: Der 22-jährige Italiener führt das Klassement an, knapp hinter ihm lauern Thymen Arensman (2./+0:04), Egan Bernal (3./+0:04), Aleksandr Vlasov (4./+0:06) und Mattia Gaffuri (5./+0:15) noch auf ihre Chance.

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