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Lorena Wiebes ist vom Giro d'Italia ausgeschlossen worden. © APA/afp / JULIEN DE ROSA

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Lorena Wiebes ist vom Giro d'Italia ausgeschlossen worden. © APA/afp / JULIEN DE ROSA

Empörung beim Giro: Sprintsiegerin disqualifiziert

Gewogen und für zu leicht befunden: Weil das Rad von Sprint-Siegerin Lorena Wiebes nicht die erforderlichen 6,8 Kilogramm auf die Waage brachte, ist die Niederländerin beim Giro d'Italia der Frauen disqualifiziert worden.

Wie die Veranstalter mitteilten, wurde die Auftaktsiegerin zudem von der Rundfahrt ausgeschlossen. Als Grund wurde „die Verwendung eines Fahrrades, das nicht den Vorschriften entsprach, konkret durch die Nichteinhaltung der Mindestgewichtsanforderungen“ genannt.

Wiebes Rennstall SD Worx reagierte entrüstet auf den Ausschluss.

Man halte „die Disqualifikation von Wiebes für eine außerordentlich harte Strafe“. Laut Jury habe das Rad der 27-Jährige 6,78 kg statt 6,8 kg gewogen. Man habe keine Erklärung dafür, warum das Rad die Gewichtskontrolle nicht bestanden habe, teilte der Rennstall mit. Schließlich sei Wiebes in der laufenden Saison mehrmals das Rad in gleichem Aufbau gefahren und habe damit Siege errungen.

Empörung beim Wiebes-Team

„In jedem Fall wurde festgestellt, dass das Gewicht des Fahrrades deutlich über dem Grenzwert von 6,8 Kilogramm lag. Das Team versteht daher nicht, wie es sein kann, dass dasselbe Fahrrad nun unter dem Gewichtslimit liegt“, teilte SD Worx mit. Und weiter: „Das Team hinterfragt die Gewichtskontrollen der Räder beim Giro d'Italia der Frauen.“

Wiebes hatte am Samstag die Auftaktetappe des Giro über 139 Kilometer von Cesenatico nach Ravenna überlegen im Sprint gewonnen. Nach ihrer Disqualifikation wurde die Italienerin Elisa Balsomo zur Siegerin erklärt, die im Rosa Trikot der Führenden auf die zweite Etappe ging. Die neuntägige Italien-Radrundfahrt endet am 7. Juni in Saluzzo.

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