E Rennrad

Ein atemberaubendes Panorama ist beim Giro delle Dolomiti garantiert. © Scremin

Giro delle Dolomiti steht in den Startlöchern

Beim ASD Giro delle Dolomiti laufen die Vorbereitungen für den Empfang der Radsportler aus 23 Nationen, die vom Sonntag, den 24. Juli bis zum Samstag, den 30. Juli am Giro delle Dolomiti teilnehmen werden, auf Hochtouren.

Die Vorfreude im OK-Team des Giro delle Dolomiti ist riesig: „Die Organisation läuft auf Hochtouren, es fehlen nur noch die letzten Details. Wir haben bereits damit begonnen, den logistischen Mittelpunkt bei der Bozner Messe zu errichten, von wo aus die ersten vier Etappen starten werden“, erklärt Bettina Ravanelli, die OK-Präsidentin des beliebten Radsportevents, an welchem auch an einzelnen Etappen teilgenommen werden kann. Unter den Teilnehmern, die die 641 Kilometer des gesamten Giro delle Dolomiti mit seinen 9700 Höhenmetern in Angriff nehmen werden, sind auch die beiden Sieger der letzten Ausgabe. Der Südtiroler Thomas Gschnitzer (Sterzing) und die Deutsche Julia Jedelhauser werden auf den zeitgestoppten Teilstücken der ersten fünf Etappen versuchen, ihre hervorragenden Ergebnisse aus dem Vorjahr zu wiederholen.


Die Rennwoche beginnt am Sonntag, den 24. Juli, wenn die Teilnehmer aus rund 23 verschiedenen Nationen den Ritten erklimmen werden (78,6 Kilometer/1345 Höhenmeter). Auf dieser und den anderen Etappen werden eine Steigung und ein zwei Kilometer langes, ebenes Teilstück – der sogenannte Giro-Sprint – zeitgestoppt, während der Rest der Strecke im kontrollierten Tempo gefahren wird. Entlang der Strecke werden die Radfahrer des Giro delle Dolomiti ausschließlich von Elektroautos begleitet und unterstützt, um eine umweltfreundliche Veranstaltung zu gewährleisten. Der Giro delle Dolomiti trägt nämlich das Label Green Event und wird von der Unesco-Stiftung Dolomiten gefördert.

Vier weitere Bergetappen
Auf der nächsten Etappe am 25. Juli wird weiter und höher getreten. Dann zieht es die Radkarawane ins Vinschgau. Gestartet wird wieder bei der Messe in Bozen. Von dort aus geht es in die Kurstadt Meran und weiter nach Schluderns, Schlanders und weiter, bevor sie wieder nach Bozen zurückkehrt (172,9 Kilometer/1634 Höhenmeter). Doch das ist nur ein Appetithappen: Am Dienstag, 26. Juli, widmen sich die Teilnehmer der Königsetappe des Giro delle Dolomiti, die von Lüsen über einen der schönsten Passe der Dolomiten auf das Würzjoch führt (175 Kilometer/2207 Höhenmeter). Nach einem wohlverdienten Ruhetag am Mittwoch erkunden die Radler am Donnerstag, den 28. Juli, das „Herz“ Südtirols. Über das Sarntal erreichen sie den Durnholzer See, wo sie kehrt machen und wieder nach Bozen zurückkehren (75 Kilometer/1583 Höhenmeter).

Für die letzten beiden Teilstücke zieht es die Karawane ins Trentino. Die fünfte Etappe beginnt in Trient und führt über Arco auf den 2180 Meter hohen Monte Bondone, bevor sie wieder nach Trient zurückkehrt (114,8 Kilometer/2928 Höhenmeter). Die sechste und letzte Etappe wird ein eigenes Rennen sein. Wie üblich endet der Giro delle Dolomiti mit einem Mannschaftszeitfahren, welches dieses Mal in Trient stattfindet. Die Etappe, an der auch Firmenteams in der Kategorie „Coporate“ teilnehmen können, führt die Radsportler auf einen Teil der Strecke der Straßen-Europameisterschaft 2021. Auf dieser letzten Etappe mit nur 84 Höhenmetern werden die Teilnehmer zwei Runden derselben Strecke zurücklegen, ehe sie nach Trient zurückkehren.

Der Giro delle Dolomiti lockt Radler aus aller Herren Länder an. © Scremin


Am Ende des letzten Tages werden die Siegerteams des Mannschaftszeitfahrens sowie die Gesamtsieger des 45. Giro delle Dolomiti ausgezeichnet. Es ist ein bedeutendes Jubiläum für den Amateursportverband Giro delle Dolomiti, der in 45 Ausgaben Tausende von Radfahrern in die Berge von der Region Trentino/Südtirol gelockt hat. Im Laufe der Jahre hat das Organisationskomitee, das zunächst von General Carlo Bosin, dann von Simon Kofler und schlussendlich von Bettina Ravanelli geleitet wurde, ein konstantes Interesse geweckt und Generationen von treuen Radfahrern willkommen geheißen.

„Um diesen wichtigen Meilenstein gemeinsam mit den Radsportfans zu feiern, haben wir am Ruhetag zwischen der dritten und vierten Etappe einen Aperitif-Abend mit musikalischer Unterhaltung im Messner Mountain Museum im Schloss Sigmundskron organisiert“, sagt Bettina Ravanelli. Am Mittwoch wurden für die Teilnehmer und ihre Begleitpersonen auch weitere Freizeit-Aktivitäten organisiert. „An den anderen Tagen können Familie, Freunde und Begleitpersonen an den Giro-Guest-Ausflügen teilnehmen, die sie zu den Etappenorten führen“, erklärt Ravanelli.
Anmeldung noch möglich
Wer sich noch für den Giro delle Dolomiti anmelden möchte, kann das sowohl für die gesamte Veranstaltung als auch für eine oder mehrere Etappen tun. Die Anmeldegebührt für die Teilnahme am gesamten Giro beträgt 450 Euro, für eine einzelne Etappe sind 90 Euro fällig. In der Anmeldegebühr ist ein Rennpaket enthalten, das auf der Messe Bozen abgeholt werden kann. Darüber hinaus können alle Teilnehmer von außerhalb Südtirols, die in einem Hotel übernachten, in ausgewählten Unterkünften Ermäßigungen in Anspruch nehmen. Bis Freitag, 22. Juli, ist die Anmeldung online unter www.girodolomiti.com möglich, ab Samstag, 23. Juli, kann man sich auf der Messe Bozen vor Ort anmelden.
45. Giro delle Dolomiti, die Etappen:
Etappe 1 (Sonntag, 24. Juli):
Distanz: 78,6 km
Höhenunterschied: 1345 m
Zeitgestoppter Abschnitt: 11,6 km/790 hm

Etappe 2 (Montag, 25. Juli):
Distanz: 172,6 km
Höhenunterschied: 1515 m
Zeitgestoppter Abschnitt: 9,6 km/624 hm

Etappe 3 (Dienstag, 26. Juli):
Distanz: 174 km
Höhenunterschied: 2199 m
Zeitgestoppter Abschnitt: 10,7 km/867 hm

Etappe 4 (Donnerstag, 28. Juli):
Distanz: 75 km
Höhenunterschied: 1516 m
Zeitgestoppter Abschnitt: 15 km/556 m Höhenunterschied

Etappe 5 (Freitag, 29. Juli):
Distanz: 113 km
Höhenunterschied: 3013 m
Zeitgestoppter Abschnitt: 18,1 km/1121 hm

Etappe 6 (Samstag, 30 Juli):
Distanz: 27,6 km
Höhenunterschied: 112 m

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