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Michael Valgren hat sich den Sieg geschnappt. © ANSA / LUCA ZENNARO

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Michael Valgren hat sich den Sieg geschnappt. © ANSA / LUCA ZENNARO

Giro d'Italia: Ein emotionaler Sieg im Trentino

Damit war nicht zu rechnen: Ein Belgier hat am Mittwoch auf der 17. Etappe des Giro d'Italia triumphiert – und das im Trentino.

Michael Valgren hat auf der hügeligen 17. Etappe des Giro d'Italia einen emotionalen Sieg gefeiert. Der 34-jährige Däne setzte sich in Andalo (Nonsberg) aus einer sechsköpfigen Fluchtgruppe kurz vor dem Ziel ab und rettete den Vorsprung vier Jahre nach einem schweren Unfall, der beinahe seine Karriere beendet hätte, zu seinem seither größten Sieg ins Ziel.


2022 war Valgren bei der letzten Etappe der Route d'Occitanie in eine Schlucht gestürzt und hatte sich dabei das Becken gebrochen. Mit Valgren am Podest stand der Norweger Andreas Leknessund, der bei der diesjährigen Italien-Rundfahrt zum dritten Mal Zweiter wurde, und der Italiener Damiano Caruso.

Michael Valgren war nicht zu schlagen. © APA/afp / LUCA BETTINI

Michael Valgren war nicht zu schlagen. © APA/afp / LUCA BETTINI


In der Gesamtwertung bleibt Jonas Vingegaard weiter an der Spitze im Rosa Trikot mit komfortablem Vorsprung. Der zweimalige Tour-de-France-Champion aus Dänemark steht 4:03 Minuten vor dem Österreicher Felix Gall und 4:27 Minuten vor dem Niederländer Thymen Arensman.

Die 18. Etappe führt am Donnerstag über mehrheitlich flache 171 km von Fai della Paganella nach Pieve di Soligo. Vor dem Finale in Rom am Sonntag stehen noch zwei schwere Bergetappen an.

Schlagwörter: radsport rennrad Giro dItalia

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