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Auch Tadej Pogacar macht die enorme Hitze bei der Tour de France zu schaffen. © APA/afp / ANNE-CHRISTINE POUJOULAT

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Auch Tadej Pogacar macht die enorme Hitze bei der Tour de France zu schaffen. © APA/afp / ANNE-CHRISTINE POUJOULAT

Hitze-Debatte: Pogacar würde alles umstellen

In der Debatte um den Umgang der Tour de France mit der massiven Hitze hat Radsport-Superstar Tadej Pogacar große Veränderungen ins Spiel gebracht.

„Wenn ich die Macht hätte, würde ich den gesamten Kalender umstellen und im Juli und August nicht an heißen Orten fahren“, sagte der Slowene nach der neunten Etappe in Ussel, wie mehrere Medien berichteten. „Ich würde einen völlig anderen Kalender aufstellen, aber das liegt nicht in meiner Macht.“


Das Teilstück im Zentralmassiv war wegen der anhaltenden Hitzewelle in Frankreich mit Temperaturen um die 40 Grad von den Organisatoren um 30 Kilometer verkürzt worden. Seit dem Start der Tour ist es sehr heiß. Das hatte Diskussionen über Lösungen für das Problem ausgelöst – etwa Starts am frühen Morgen.

„Ich würde den gesamten Kalender umstellen und im Juli und August nicht an heißen Orten fahren“ Tadej Pogacar

„Vielleicht besteht der nächste Schritt darin, die Etappen früher zu starten. Gestern gab es einen Vorschlag, um 10.00 Uhr zu starten, aber das ändert nichts, denn dann kommt man immer noch in der Hitze ins Ziel“, sagte Pogacar. „Man muss um 8.00 oder 9.00 Uhr starten, oder sogar noch früher. Das ist zwar ein bisschen beschissen, aber ich glaube, der Körper kann sich daran gewöhnen, um 5.00 Uhr morgens aufzustehen und um 8.00 Uhr eine Etappe zu fahren.“ Insgesamt hätten sich die Teams aber gut auf die Temperaturen eingestellt.

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