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Tadej Pogacar und Co. haben bei der Tour de France auch mit der Hitze zu kämpfen. © APA/afp / DARIO BELINGHERI

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Tadej Pogacar und Co. haben bei der Tour de France auch mit der Hitze zu kämpfen. © APA/afp / DARIO BELINGHERI

Höllisch heiß: Was tun die Tour-Stars gegen die Hitze?

Bei der Tour de France 2026 gilt es nicht nur unzählige Kilometer und Höhenmeter zu bewältigen, auch die Hitze stellt das Peloton vor eine knifflige Herausforderung. Doch was können die Stars dagegen eigentlich tun?

Es erinnert fast ein wenig an einen Spa-Bereich, wenn die Fahrer von Bahrain-Victorious nach einer Hitze-Etappe bei der Tour de France den Kältebus ihres Teams besteigen. Dort erwarten sie ein zwölf Grad kaltes Wasserbecken, Quietscheenten und an der Hintertür Bademäntel für jedermann.


Doch mit Erholung hat diese Erfahrung nur wenig zu tun. Der abrupte Wechsel von warm auf kalt kostet Überwindung. „Ja, muss man wollen. Also ist jetzt nicht so, dass man da reingeht und es ist angenehm“, meinte Phil Bauhaus. Die ersten dreißig Sekunden seien unangenehm. Dann kommt irgendwann die Erfrischung.

Auch während der Etappen muss für Abkühlung gesorgt werden. © ANSA / GUILLAUME HORCAJUELO

Auch während der Etappen muss für Abkühlung gesorgt werden. © ANSA / GUILLAUME HORCAJUELO


Bis zu 40 Grad, kaum Schatten und brühend heißer Asphalt unter den Rädern: Radprofis müssen der Hitze immer wieder trotzen. Superstar Tadej Pogacar nannte die Bedingungen zuletzt „gefährlich“, sofern man nicht konsequent die Körpertemperatur niedrig halte. Wie bewerkstelligen die Radprofis die Extremsituationen?

Flüssigkeit und Kühlwesten als Retter

Wasser – na klar. Von den Teamautos und angereicht durch Mitarbeiter am Streckenrand werden die Fahrer mit Wasser und isotonischen Getränken versorgt. Fahrer nehmen die Durstlöscher oft entgegen und verteilten sie in ihrem Team weiter. Das Erste an das Bauhaus nach dem Rennen denkt, ist ein gekühltes Wasser mit Kohlensäure. Bei der Hektik der Rennen habe man in der letzten halben Stunde oft keine Zeit mehr zum Trinken, sagt er.

Vor und nach dem Rennen stülpen sich die Profis oft eine Weste über, die den Körper abkühlt. Manchmal stopfen sie sich während des Rennens Kühlpacks und Eis auch direkt in den Nacken oder unter das Trikot. Oft sieht man auch, wie die Fahrer sich das Wasser direkt ins Gesicht und in den Nacken spritzen.

Pogacar: „Höllisch heiß“

Die Teams sind mittlerweile extrem sensibilisiert beim Thema Hitze und versuchen alles, um die Fahrer von innen und außen konsequent abzukühlen. Der Weltverband UCI beschloss zuletzt ausnahmsweise, dass in den nur für Trinkflaschen vorgesehenen Zonen auch ganze Verpflegungsbeutel ausgegeben werden dürfen.

Auch bei Hitze zu Topleistungen fähig: Tadej Pogacar. © APA/afp / DARIO BELINGHERI

Auch bei Hitze zu Topleistungen fähig: Tadej Pogacar. © APA/afp / DARIO BELINGHERI


Bis eine Tour-Etappe allerdings wegen der Hitze verkürzt wird, muss einiges passieren. „Bei dieser Tour ist es höllisch heiß, und meine Körpertemperatur ist definitiv niedriger als 2022 oder bei jeder anderen Tour zuvor. Denn wir legen wirklich großen Wert darauf, uns abzukühlen, und das macht einen großen Unterschied“, sagte der viermalige Tour-Champion Pogacar.

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