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Biniam Girmay passierte ein Missgeschick. © ANSA / MAURIZIO BRAMBATTI BT

Jubel-Panne: Giro-Sieger landet im Krankenhaus

Biniam Girmay hat die 10. Etappe des Giro d'Italia von Pescara nach Jesi im Massensprint für sich entschieden und somit Geschichte geschrieben. Sein Tag endete jedoch im Krankenhaus.

Der 22-Jährige vom Team Intermarche ist der erste Profi aus Eritrea mit einem Tagessieg bei einer der drei großen Rad-Rundfahrten. „Wir haben das Rennen kontrolliert, und ich muss mich bei meiner Mannschaft bedanken. Alle haben einen tollen Job gemacht. Ich bin so glücklich“, sagte Girmay. Doch ein Missgeschick überschattete seinen Erfolg.


Denn ausgerechnet bei der Siegerzeremonie ereignete sich ein fataler Unfall: Girmay wollte – wie es die Tradition will – den Champagner-Korken knallen lassen, doch der Flaschenverschluss löste sich offenbar zu schnell und traf den Radstar mit voller Wucht im linken Auge. Der Afrikaner hielt sich prompt das Auge, spritzte den Champagner aber trotzdem tapfer in die Menge. Doch die Schmerzen waren so groß, dass er nach der Zeremonie ins Krankenhaus gebracht werden musste. Dieses konnte Girmay zwar noch am Abend verlassen, ob er aber am Mittwoch wieder am Start sein kann, das ist noch ungewiss. Sein Team hat bisher keine Stellungnahme abgegeben.

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