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Santiago Buitrago schreit seine Freude heraus. © APA/afp / LUCA BETTINI

Kolumbianer gewinnt die Giro-Königsetappe

Der Kolumbianer Santiago Buitrago hat sich am Mittwoch den Tagessieg auf der 17. Etappe des Giro d'Italia geholt, Richard Carapaz bleibt indes weiter im Rosa Trikot des Führenden.

Der Ineos-Profi aus Ecuador reihte sich auf der drittletzten Bergetappe als Fünfter unmittelbar vor seinem schärfsten Rivalen Jai Hindley ein. Dem Australier fehlen damit nach wie vor drei Sekunden auf den Olympiasieger. 25 Fahrer setzten sich rund 150 km vor dem Ziel ab. Die Fluchtgruppe reduzierte sich vor der vorletzten Bergwertung auf acht Mann. Nach einem harten Schlussanstieg ins Ziel auf über 1100 Metern Höhe konnte sich Buitrago durchsetzen.


Hinter Carapaz und Hindley hat der Spanier Mikel Landa bereits über eine Minute Rückstand auf das Führungsduo. Zu den Verlierern des Tages gehörte der Portugiese Joao Almeida, der über eine Minute auf Carapaz verlor und auf den vierten Gesamtrang zurückfiel. „Es war richtig hart. Ich bin zufrieden, dass ich einen weiteren Tag im Führungstrikot fahren kann“, sagte Carapaz im Ziel. Aufgeben musste der Brite Simon Yates. Den zweifachen Etappensieger plagen nach einem Sturz in der Vorwoche Probleme mit dem Knie.

Nach den beiden Bergetappen zu Beginn der letzten Giro-Woche wird es am Donnerstag wieder flacher. Die 18. Etappe führt über 156 km von Borgo Valsugana nach Treviso in die Nähe von Venedig und ist die potenziell letzte Chance für die Sprinter. Danach folgen nochmals zwei Teilstücke in den Bergen und das abschließende Zeitfahren in Verona.

Schlagwörter: radsport Giro d Italia

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