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Dorothea Wierer fuhr auf der kurzen Distanz über 55 Kilometern auf Platz 2.

Maratona: Biathlon-Stars brillieren auch auf dem Rad

Am Sonntag ging das Südtiroler Radspektakel des Jahres über die Bühne: Über 9.000 Hobby-Radler nahmen die Maratona dles Dolomites in Angriff. Am Ende wussten unter anderem auch zwei Südtiroler Biathletinnen voll zu überzeugen.

Auf der kurzen Strecke (55 Kilometer) sorgten zwei Südtiroler Biathlon-Stars für Furore: Den Sieg in dieser Kategorie schnappte sich Alexia Runggaldier mit einer Zeit von 2:25.33 Stunden. Zweite wurde niemand Geringeres als Dorothea Wierer, die zu Beginn der Woche noch mit Darmproblemen im Krankenhaus lag. Die Massenstart-Weltmeisterin aus Rasen wies im Ziel 25 Sekunden Rückstand auf ihre Kollegin aus Gröden auf.

Ein beeindruckendes Panorama bei der Maratona. © Freddy Planinschek


Manuela Mölgg bewies mit Platz 5, dass sie auch nach ihrer Karriere als Skifahrerin richtig gut in Schuss ist. Abfahrts-Olympiasiegerin Sofia Goggia beendete das Rennen auf dem 36. Platz. Biathletin Lisa Vittozzi (Sappada/Plodn) nahm indes die mittlere Distanz über 106 Kilometern in Angriff und wusste dort mit einem 12. Platz zu überzeugen.
Zwei bekannte Sieger auf der Königsdistanz
Auf der Königsdistanz der Maratona (138 Kilometer) holten sich zwei Athleten den Sieg, die bereits schon einmal triumphiert hatten. Im Herrenfeld war Tommaso Elettrico aus Matera nicht zu schlagen. Nach 4:38.13 Stunden konnte er sich mit einem fulminanten Solo im Zielbereich von Corvara behaupten. Für ihn war es der dritte Sieg in Serie. Bei den Frauen war die Vorjahressiegerin Christina Rausch mit einer Zeit von 5:22.26,9 Stunden nicht zu schlagen.

Die schnellsten Radler aus Südtirol waren auf der langen Distanz die Völserin Irina Gasslitter in 6:40.37,01 Stunden und der Sarner Jürgen Nussbaumer mit einer Zeit von 5:05.37,08. Sie belegten jeweils den 28. Rang.

Siegte bei den Herren: Tommaso Elettrico.


Die Zahlen sprechen für sich – die Maratona dles Dolomites ist die Königin der Langstreckenrennen im internationalen Panorama: Insgesamt radelten 9038 Sportler mit. Teilnehmer aus rund 72 Nationen und fünf Kontinenten waren mit dabei und machten dabei die Hälfte des Teilnehmerfeldes aus, während die andere Hälfte aus Italien kam.

Maratona dles Dolomites – die Top 3 der Kategorien
138 Kilometer, Herren
1. Tommaso Elettrico 4:36.20 Stunden
2. Fabio Cini +3.59 Minuten
3. Vicenzo Pisani +4.16

138 Kilometer, Damen
1. Christina Rausch 5:22.26 Stunden
2. Martha Maltha +1.42 Minuten
3. Simone Parente +8.35

106 Kilometer, Herren
1. Stefano Stagni 3:25.49 Stunden
2. Piero Lorenzini +3.57 Minuten
3. Pietro Dutto +7.51

106 Kilometer, Frauen
1. Jessica Leonardi 4:08.24 Stunden
2. Chiara Doni +0.37 Minuten
3. Olga Cappiello +2.42

55 Kilometer, Herren

1. Davide Covolo 1:57.27 Stunden
2. Davide Ferrari +2.00
3. Andrea Coruzzi +3.14

55 Kilometer, Damen
1. Alexia Runggaldier 2:25.33 Stunden
2. Dorothea Wierer +0.25 Minuten
3. Marieke Brinkman +8.15

Autor: det

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