E Rennrad

Die Dolomitenpässe waren am Sonntag fest in der Hand der Radsportler.

Maratona dles Dolomites: Ein Fest für 7.000 Radler

An diesem Sonntag führte wieder der weltbekannte Radmarathon durch die atemberaubende Kulisse der Dolomiten. Stefano Stagni und Marta Maltha sind die Sieger der langen Strecke über 138 km mit mehr als 4230 m Höhenunterschied.

Die Sonne lächelte auf die fast siebentausend Teilnehmer - 6871, um genau zu sein, davon 6180 Männer und 691 Frauen - der Maratona dles Dolomites, die bereits zum 35. Mal stattfand. Ein Marathon, der sich durch drei Strecken über die Dolomitenpässe auszeichnet, die untrennbar mit der Geschichte des Radsports verbunden sind. Nach Start in Stern/La Villa, der wie immer pünktlich um 6.30 Uhr von Michil Costa auf seinem Oldtimer-Fahrrad eröffnet wurde, tingelte sich die Schlange auf den Pedalen mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Campolongo-Pass, danach folgten Pordoi, Sella, Grödnerjoch, Giau, Falzarego und Valparola. Neben der langen Strecke mit 138 km und 4230 m Höhenunterschied gab es die mittlere Strecke mit 106 km und 3130m Höhenunterschied und die Sellaronda mit 55 km und 1780 m Höhenunterschied.


Auch in diesem Jahr wurde das Rennen vom Start bis zur Ankunft des ersten Klassifizierten der langen Strecke live vom Fernsehsender RAI 2 übertragen. Es sind der mehrfache Marathonsieger Tommaso Elettrico und der Portugiese Goncalo Freitas, die ohne zu zögern angriffen und bald allein an der Spitze des Rennens standen. Trotz der Hitze war das Tempo hoch und das Duell spannend. Das Rennen schien noch fest in der Hand von Elettrico und Freitas zu sein, als die beiden von Stagni auf dem Falzarego überholt wurden.„Ich hätte nicht gedacht, dass ich heute gewinnen kann, aber ich hatte heute Morgen ein gutes Gefühl. Als ich hörte, dass Elettrico und Freitas etwas mehr als eine Minute vor mir waren, begann ich das Tempo zu erhöhen. Und schon auf der Abfahrt vom Giau begann ich an die Möglichkeit eines unerwarteten Sieges zu glauben. Auf dem Falzarego Pass habe ich den Unterschied gemacht, und jetzt stehe ich hier im Ziel, mit Krämpfen am ganzen Körper, aber total zufrieden“, so der Sieger.

Das endgültige Männerpodium auf der langen Strecke sah somit Stefano Stagni auf dem ersten Platz, der den Marathon in 4.27 Stunden abschloss, gefolgt von Tommaso Elettrico (4.29) und dem Goncalo Freitas (4.30).

Eine Niederländer jubelt bei den Frauen
Bei den Frauen gelang der Niederländerin Marta Maltha eine große Heldentat. Sie wiederholte ihren Vorjahressieg, nachdem sie dreimal mit gut fünf Minuten Vorsprung Zweite geworden war: „Ich kann es nicht glauben, ich bin so glücklich. Wieder auf diesen Straßen zu gewinnen, ist für mich wunderbar. Mit einer solchen Zeit hatte ich nicht gerechnet, ich war mit Annalisa Prato und Martina Trevisol auf dem Campolongo, auf dem Pordoi, dann auf dem Sella habe ich mich abgesetzt und bin alleine ins Ziel geradelt. Herrlich“.

Um genau zu sein, radelte Marta Maltha die lange Strecke in 5.12 Stunden, gefolgt von Martina Trevisol in 5.20 Stunden und Annalisa Prato in 5.22 Stunden.

Auf der mittleren Strecke über 106 km standen bei den Männern Rossano Mauti, Marco Pastacaldi und Franz Wieser auf den Plätzen eins, zwei und drei, bei den Frauen Lisa De Cesare auf dem ersten, Olga Cappiello auf dem zweiten und Valeria Curnis auf dem dritten Platz. Die Sieger der Sellaronda waren Davide Ferrari, Federico Aicardi und Michael Hellweger bei den Männern und Milena Felici, Laila Orenos und Elena Valentini bei den Frauen.

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