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Ein strahlender Etappensieger in Arco. © Tour of the Alps

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Ein strahlender Etappensieger in Arco. © Tour of the Alps

Nach Tour durch Südtirol: Ein Allrounder schlägt zu

Die Stars der Tour of the Alps radelten am Mittwoch wieder durch Südtirol. Beim Zielsprint in Arco jubelte schlussendlich ein großer Name der Szene.

Der Start der dritten Etappe erfolgte am Vormittag im Dorfzentrum von Latsch. Doch gleich nach wenigen Kilometern bei Galsaun gab es einen Massensturz, an dem 30 Fahrer involviert waren. Nach einer kurzen Unterbrechung ging es weiter nach Lana und hinauf auf das Hofmahdjoch, anschließend weiter nach Nonsberg. Das Etappenziel lag nach 174,5 km und 3.620 Höhenmetern in Arco unmittelbar vor dem Gardasee. Dort setzte sich Tom Pidcock schlussendlich im Zielsprint durch.


Der 26-jährige Engländer gilt als echter Allrounder und ist in gleich drei Disziplinen auf höchstem Niveau erfolgreich: Mountainbike, Cyclocross und Straßenrennen. So wurde Pidcock bereits Olympiasieger im Cross-Country oder gewann eine Etappe bei der Tour de France. Er feierte erst vor einigen Tagen sein Comeback, nachdem er vor wenigen Wochen bei der Katalonien-Rundfahrt in eine Schlucht gestürzt war und sich verletzt hatte.


Der Mann aus Leeds triumphierte im Trentino vor dem Italiener Tommaso Dati und dem ehemaligen Tour-de-France-Gesamtsieger Egan Bernal aus Kolumbien. Damit ist Pidcock der erste Etappensieger bei der diesjährigen Tour of the Alps, der nicht aus Italien kommt. Im Gesamtklassement bleibt aber weiterhin Giulio Pellizzari in Führung – und damit auch im grünen Trikot.

Ziel am Freitag in Bozen

Am Donnerstag geht es bei der Tour of the Alps dann weiter nach Trient mit insgesamt 3.900 Höhenmetern. Die Schlussetappe der fünftägigen Rundfahrt, die als Vorbereitung auf den Giro d'Italia gilt, erfolgt dann am Freitag mit dem Ziel in Bozen.

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