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Mit seinem kraftvollen Antritt enteilte Peter Sagan der Konkurrenz. © APA/afp / LUCA BETTINI

Peter Sagan sticht alle aus

Der dreimalige Straßenrad-Weltmeister Peter Sagan hat dem Bora-hansgrohe-Team den ersten Etappensieg beim diesjährigen Giro d'Italia beschert. Nun heißt es für die Radsportler erstmal durchschnaufen.

Nachdem seine Mannschaft mit einer immensen Tempoarbeit im letzten Drittel der zehnten Etappe über 139 Kilometer von L'Aquila nach Foligno am Montag die ärgsten Rivalen abgehängt hatte, siegte Sagan im Schlusssprint vor dem Kolumbianer Fernando Gaviria und dem Italiener Davide Cimolai. Für Sagan war es der zweite Etappensieg bei der Italien-Rundfahrt nach 2020.


Die Bora-Mannschaft hatte bei der einzigen Bergwertung des Tages gut 40 Kilometer vor dem Ziel aufs Tempo gedrückt und damit die Sprintstars Tim Merlier (Belgien), Dylan Groenewegen (Niederlande) und Giacomo Nizzolo (Italien) abgehängt. Europameister Nizzolo versuchte zwar am Hinterrad von Teamkollege und Stunden-Weltrekordler Victor Campenaerts (Belgien) noch zurück ins Feld zu kommen – allerdings erfolglos.

Bernal als Führender in die erste Pause
Am Dienstag können sich die Fahrer am ersten Ruhetag erholen, bevor der Giro am Mittwoch mit der elften Etappe über 162 Kilometer von Perugia nach Montalcino fortgesetzt wird. Dabei sind auch 35 Kilometer über die Schotterpisten des schweren Eintagesrennens Strade Bianche zu bewältigen. Als großer Gejagter wird der Egan Bernal an den Start gehen, der sein Rosa Trikot am Montag erfolgreich verteidigte.

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