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Tadej Pogacar setzte am Dienstag ein Ausrufezeichen in Richtung Gesamtsieg. © ANSA / GUILLAUME HORCAJUELO

Pogacar brilliert – Roglic renkt sich Schulter selbst ein

Titelverteidiger Tadej Pogacar war auch auf dem Kopfsteinpflaster in der Hölle des Nordens in seinem Element. Der Slowene hängte an einem chaotischen Tag alle anderen Anwärter auf den Gesamtsieg ab.

Simon Clarke hat die fünfte Etappe der 109. Tour de France gewonnen. Der Australier siegte am Mittwoch auf dem schweren Stück über die Kopfsteinpflasterpassagen Nordfrankreichs im Sprint einer Ausreißergruppe vor dem Niederländer Taco van der Hoorn. Auf dem 153,7 Kilometer langen Teilstück von Lille nach Arenberg belegte der Norweger Edvald Boasson Hagen Platz drei. Insgesamt mussten elf Kopfsteinpflastersektoren mit einer Gesamtlänge von 19,4 Kilometern bewältigt werden.


Tadej Pogacar raste mit spielerischer Leichtigkeit über das staubige Kopfsteinpflaster Nordfrankreichs, sein Chef-Herausforderer Primoz Roglic erlebte im Chaos einen Alptraum. Die fünfte Etappe der Tour de France zum berüchtigten Wald von Arenberg hat für die erwarteten Favoritenstürze gesorgt. Während Titelverteidiger Pogacar am Dienstag brillierte, verloren Roglic, der Vorjahreszweite Jonas Vingegaard und Alexander Wlassow teilweise viel Zeit.

Roglic hat sich bei einem Sturz die Schulter ausgekugelt und anschließend selbst wieder eingerenkt. Das bestätigte der Slowene am Mittwoch nach der 153,7 Kilometer langen Kopfsteinpflasteretappe zum Wald von Arenberg. „Ich konnte sie nicht gleich wieder einrenken, also musste ich mich auf den Stuhl eines Zuschauers setzen. Ich habe da eine spezielle Technik und so habe ich sie wieder eingerenkt“, sagte Roglic in einem TV-Interview.

Roglic verlor aufgrund eines Sturzes viel Zeit auf die Führenden. © ANSA / GUILLAUME HORCAJUELO

In der Gesamtwertung verteidigte der Belgier Wout van Aert sein Gelbes Trikot einmal mehr erfolgreich. Der US-Amerikaner Neilson Powless ist 13 Sekunden zurück Zweiter, Boasson Hagen ist mit einer Sekunde mehr auf dem Konto Dritter. Pogacar ist nun Vierter, liegt 19 Sekunden hinter van Aert. Vingegaard ist Siebter mit 40 Sekunden Rückstand und dürfte nun der Kapitän des Teams Jumbo-Visma sein, da Roglic über zwei Minuten verlor.

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