E Rennrad

Primoz Roglic lässt seine Kritiker verstummen: Tagessieg und Führungstrikot. © APA/afp / ANDER GILLENEA

Primoz Roglic ist zurück wo er hingehört

Nach seinem verletzungsbedingten Ausstieg bei der Tour de France, gewinnt der Slowene bei seinem Comeback-Rennen die Vierte Etappe. Damit eroberte sich der Seriensieger der Vuelta a Espagna auch das Rote Trikot des Führenden.

Auf der hügeligen Etappe über 152,5 Kilometern von Victoria nach Laguardia setzte sich Roglic souverän vor Ex-Weltmeister Mads Pedersen aus Dänemark und dem Spanier Enric Mas durch. Durch den Sieg, sowie weiteren drei Bonussekunden beim Zwischensprint, übernahm der 32-Jährige die Führung in der Gesamtwertung von seinem Teamkollegen, dem Italiener Eduardo Affini. Damit ist er der vierte Fahrer seines Teams in vier Tagen, der das Führungstrikot überziehen darf. Roglic hatte die Rundfahrt drei Jahre in Folge gewonnen und könnte mit einem weiteren Titel den Rekord von Roberto Heras einstellen.

Roglic mit unwiderstehlichem Schlussantritt
Auf dem 1-Kilometer langen Schlussanstieg testeten sich die Favoriten um das Gesamtklassement zum ersten Mal in dieser Vuelta ab. Einzig die zwei Klassiker-Fahrer mit einem schnellen Sprints Mads Pedersen und Ethan Hayter mischten im Kampf um den Tagessieg vorne mit. Pedersen (Trek-Segafredo) setzte in gewohnter Sprinter-Manier seine Ellenbogen ein, um sich in Position zu halten. Konnte das gute Leadout seiner Teamkollegen aber wieder nicht in einen Sieg ummünzen, bereits auf der 2. und 3. Etappe wurde er im Sprint jeweils Zweiter. Roglic hatte am Ende die schnelleren Beine und setzte sich 150 Meter vor dem Ziel an die Spitze. Es war bereits sein 10. Etappensieg bei der Vuelta.

Am Mittwoch führt die fünfte Etappe der Spanien-Rundfahrt erneut durch das Baskenland. Auf den 187,2 Kilometern von Irun nach Bilbao muss in der Schlussphase der Alto del Vivero zweimal bezwungen werden. Der 4,6 Kilometer lange Anstieg ist in der zweiten Kategorie angesiedelt und weist eine durchschnittliche Steigung von acht Prozent auf. Für die Sprinter dürfte das Finale zu schwer sein.

Empfehlungen

Kommentare (0)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben.
Aktivierungslink erneut senden
Vervollständigen Sie Ihre Daten: Die Eingabe von Adresse, Ort, PLZ & Telefon ist verpflichtend, um einen Kommentar absenden zu können.
Profil bearbeiten

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

© 2022 First Avenue GmbH