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Bjorg Lambrecht ist am Montag bei der Polen-Rundfahrt tödlich verunglückt. © AFP / ANNE-CHRISTINE POUJOULAT

Radsport-Familie trauert um verunglückten Lambrecht

Die Radsport-Familie steht nach dem tragischen Tod des belgischen Profis Bjorg Lambrecht unter Schock. Der 22-Jährige war nach einem schweren Sturz auf der dritten Etappe der Polen-Rundfahrt von Chorzów nach Zabrze zunächst reanimiert worden und erlag später seinen schweren Verletzungen.

Wegen der schwierigen Witterung war es auf dem Teilstück zu mehreren Stürzen gekommen. Nach der schockierenden Todesmeldung von Lambrecht geriet der zweite Tagessieg von Deutschlands Top-Sprinter Pascal Ackermann vollkommen zur Nebensache.

„Jeder bei Bora-hansgrohe ist zutiefst bestürzt und traurig über die Nachricht von Bjorg Lambrechts Tod, ein Mitglied der Radsport-Familie. Unsere Gedanken sind bei Bjorgs Familie, Freunden und seinem Team Lotto-Soudal. Die Radsport-Familie hat ein wichtiges Mitglied verloren“, schrieb der deutsche Rennstall Bora-hansgrohe am Montagabend. Etappensieger Ackermann zeigte sich „schockiert“ und sagte: „Heute zählt das Ergebnis nicht.“

Die Etappe vom Dienstag wird neutralisiert und auf 133,7 Kilometer verkürzt. Dies entschieden die Veranstalter, die Rennjury und die Radteams gemeinsam, um „Björg unseren Respekt zu zollen“, wie es in einer Mitteilung der Organisatoren in der Nacht zum Dienstag hieß. Die vierte Etappe der siebentägigen WorldTour-Rundfahrt wäre ursprünglich über 173,3 Kilometer von Jaworzno nach Kocierz verlaufen.

Zur Todesursache gibt es noch keine genauen Hinweise: Das polnische Portal Onet berichtete, Lambrecht sei im Regen gegen eine Betonkonstruktion gefahren. Genaue Details zu Unfall machten zunächst weder die Organisatoren noch sein Team Lotto-Soudal.

Autor: dpa/cst

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