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Dänemark feiert den Tour-Sieger. © APA/afp / MADS CLAUS RASMUSSEN

Tour-Sieger Vingegaard in Dänemark frenetisch empfangen

Dänemark hat dem diesjährigen Tour-Sieger Jonas Vingegaard einen enthusiastischen Empfang bereitet.

Abertausende Menschen jubelten dem 25-jährigen Dänen zu, als er am Mittwoch vom Flughafen Kopenhagen-Kastrup in einem Cabrio Richtung Innenstadt fuhr und sich im Anschluss in seinem Gelben Trikot des Gesamtsiegers der Tour de France auf dem Kopenhagener Rathausbalkon zeigte. „Tausend Dank an alle, die mich in den vergangenen drei Wochen unterstützt haben. Tausend Dank!“, rief der Radprofi der Menge auf dem Rådhuspladsen vom Balkon aus zu. Ihm fehlten sichtlich die Worte.


Der Kopenhagener Stadtteil Amager ähnelte auf Vingegaards Weg Richtung Zentrum mit eng beieinander stehenden Fans zeitweise fast der legendären Ankunft bei der Tour-Bergetappe nach Alpe d'Huez. Vingegaard klatschte mit vielen Menschen vom Beifahrersitz aus ab, während seine Freundin Trine und Tochter Frida auf der Rückbank saßen. Viele Menschen schwenkten rot-weiße Dänemark-Fähnchen, andere radelten in der radbegeisterten Hauptstadt neben dem Fahrzeug her. Die Menge auf dem Rathausplatz sang mit ihm auch die Nationalhymne.

Dänemark hat einen neuen Volkshelden. © APA/afp / THOMAS SJOERUP


Später waren weitere Feierlichkeiten im nahe gelegenen Freizeitpark Tivoli geplant, bis zu 25 000 Menschen wurden dort erwartet. Am Donnerstag geht es für Vingegaard dann mit einer Feier in seinem Heimatort Glyngøre in Jütland weiter. Dort rechnet die Polizei mit bis zu 10 000 Teilnehmenden.

Jonas Vingegaard lässt sich feiern. © ANSA / Thomas Sjoerup


Vingegaard hatte am Sonntag als zweiter Däne nach Bjarne Riis die Tour de France gewonnen – passenderweise in dem Jahr, in dem die größte Radrundfahrt der Welt ihren Anfang zum ersten Mal in Kopenhagen genommen hatte. Riis hatte bei der Tour 1996 als Kapitän des deutschen Teams Telekom triumphiert und war im Anschluss ebenfalls von Menschenmassen in Dänemark umjubelt worden. Später hatte er umfassendes Doping eingeräumt.

Schlagwörter: rennrad Tour de France

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