E Rennrad

Van der Poel war nicht zu schlagen. © APA/afp / ERIC LALMAND

Van der Poel gewinnt Flandern-Rundfahrt – Pogacar verzockt sich

Der Niederländer Mathieu van der Poel hat zum insgesamt zweiten Mal nach 2020 den belgischen Radklassiker Flandern-Rundfahrt gewonnen.

Der 27-jährige Alpecin-Profi setzte sich nach 273 Kilometern mit zahlreichen steilen Rampen und Pflastersteinabschnitten im Sprint einer Viererspitzengruppe durch. Der lange mit Van der Poel führende Tour-de-France-Champion Tadej Pogacar musste sich nach taktischem Fehler mit Rang 4 begnügen.


Der Slowene verzögerte den Schlussantritt gegen den im Sprint überlegenen Van der Poel zu lange und musste sich im Ziel sichtlich über den eigenen Lapsus ärgern. Pogacar hatte bei seinem viel beachteten Flandern-Debüt auf den letzten 50 Kilometern in den Bergaufstücken das Tempo diktiert und dadurch sämtliche Konkurrenten bis auf Van der Poel abgeschüttelt. Den Niederländer wurde der Bergspezialist, der auch schon mehrere große Eintagesrennen gewonnen hat, aber nicht los. Durch taktisches Geplänkel auf der Zielgeraden in Oudenaarde schlossen dann auch noch Vizeweltmeister Dylan van Baarle (2./NED/Ineos) und Valentin Madouas (3./FRA/Groupama) wieder auf.

Van der Poel jubelte zwei Wochen nach seinem Comeback-Rang drei bei Mailand-Sanremo über seinen zweiten Ronde-Erfolg. Im Vorjahr hatte er sich hinter dem Dänen Kasper Asgreen mit Platz zwei begnügen müssen.


Schlagwörter: radsport Männer belgien

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