E Rennrad

Jonas Vingegaard kann seinen Erfolg selbst kaum glauben. © APA/afp / ANNE-CHRISTINE POUJOULAT

Vingegaards gelbes Glück in der Felsenstadt

Auch im letzten harten Test der Tour de France wackelt Jonas Vingegaard nicht. Im Zeitfahren reicht dem Spitzenreiter Platz zwei. Die Etappe gewinnt Wout van Aert.

Jonas Vingegaard küsste in der Felsenstadt Rocamadour Freundin Trine und drückte Tochter Frida eine dänische Fahne in die Hand. Den 25-Jährigen trennt nur noch die Tour d'Honneur auf den Pariser Champs-Élysées vom ersten Tour-Triumph seiner Karriere. Im Einzelzeitfahren am Samstag genügte dem Dänen Platz zwei, um das Gelbe Trikot des Spitzenreiters bei der Frankreich-Rundfahrt erfolgreich zu verteidigen. Vingegaard liegt nach 20 Etappen 3:34 Minuten vor Titelverteidiger Tadej Pogacar, der im Kampf gegen die Uhr Platz drei belegte.


Den Tagessieg auf dem hügeligen 40,7 Kilometer langen Kurs von Lacapelle-Marival nach Rocamadour sicherte sich Wout van Aert. Der Belgier benötigte 47:49 Minuten, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50,9 Stundenkilometern entspricht.

Wout van Aert holte sich den Etappensieg vor seinem Kapitän Vingegaard. © ANSA / GUILLAUME HORCAJUELO


Für Vingegaard dürfte es ähnlich wie 1996 für Bjarne Riis einen großen Empfang in Kopenhagen geben. Schon beim Auftakt der Tour in der dänischen Hauptstadt rührten 10 000 frenetische Fans bei der Team-Präsentation Vingegaard zu Tränen. Nun kehrt er als Triumphator heim, wenn er am Sonntag nicht noch so schwer stürzt, dass er die Tour nicht fortsetzen kann.

Vingegaard freut sich mit seiner Familie. © APA/afp / MARCO BERTORELLO


Am Sonntagmorgen startet das Peloton bereits in Paris zur Tour d'Honneur, jener Schlussetappe, auf der traditionell das Gelbe Trikot nicht mehr angegriffen wird. Von der La Défense Arena geht es zunächst aus der Stadt raus in Richtung Westen, ehe man über die Cote du Pavé des Gardes ins Zentrum fährt und auf den Champs-Élysées die obligatorischen Schlussrunden dreht. Favorit auf den Sieg nach 115,6 Kilometern ist van Aert, der bereits im Vorjahr dort gewann.

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