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Eva Lechner wurde diesmal nicht für den Kader des italienischen Nationalteams berücksichtigt. © am

Skandal um Eva Lechner: EM-Kontingent nicht ausgeschöpft

Die Nicht-Nominierung von Eva Lechner wurde zu einem regelrechten Skandal. Wie das Tagblatt „Dolomiten“ am Samstag berichtet, hätten Italiens Elite-Damen sogar 7 Plätze zur Verfügung gehabt. Nominiert wurden jedoch nur 2 Fahrerinnen.

Mit der Nicht-Berücksichtigung von Eva Lechner bei der Querfeldein-EM, die am morgigen Sonntag im niederländischen s-Hertogenbosch stattfindet, hat Italiens Querfeldein-Trainer Fausto Scotti für einen Skandal im Radsport gesorgt (SportNews hat berichtet).

Wie nun bekannt wurde, hätten Italiens Damen sogar 7 Plätze zur Verfügung gehabt. Doch die „Azzurri“ schöpften ihr Kontingent bei weitem nicht aus, wie das Tagblatt „Dolomiten“ am Samstag berichtet. Lediglich 2 der 7 Plätze bei den Elite-Damen wurden besetzt, und zwar mit Alice Maria Arzuffi und Rebecca Gariboldi.

Nationalcoach mit „faulen Ausreden“

Italiens beste Querfeldein-Fahrerin der letzten Jahre, Eva Lechner, soll aus Altersgründen nicht berücksichtigt worden sein. Zudem befinde sie sich derzeit nicht in Top-Form. Für die Eppanerin selbst ist dies alles eine faule Ausrede. Sie wäre ohnehin bereits in den Niederlanden gewesen, ein weiterer zur Verfügung stehenden Startplatz zu besetzen hätte dem italienischen Verband weder Kosten noch sonstigen Aufwand beschert.

Lechner vermutet persönliche Gründe hinter der unverständlichen Entscheidung. Scotti habe unter anderem wohl ein Problem damit, dass sie seit einem Jahr von Italiens ehemaligen Querfeldein-Profi Luca Bramati betreut wird, meint die Eppanerin.

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