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Alle Südtiroler Rad-Italienmeister 2015 Die Eppanerin Eva Lechner mit ihren EM- und WM-Medaillen Raiffeisenverband-Vizedirektor Christian Tanner mit Anna Oberparleiter FCI-Vorstandsmitglied Renato Riedmiller mit Anita Rossi

Südtirols Rad-Asse auch in diesem Jahr in der Erfolgsspur

Der Südtiroler Radsportverband und dessen Vorsitzender Nino Lazzorotto hatten am Mittwochabend in den Raiffeisen Pavillon geladen, und zahlreiche Südtiroler Ausnahmeathleten kamen. Sie wurden für ihre 16 Italienmeistertitel, drei EM- sowie eine WM-Medaille und unzählige weitere Spitzenplatzierungen geehrt.

Die Saison ist noch gar nicht abgeschlossen, da zeichnet sich für Südtirols Radsportler erneut ein äußerst erfolgreiches Sportjahr ab. Immerhin sorgten sie in den vergangenen Monaten sowohl national, als auch international für Furore. Allen voran Eva Lechner, die neben ihren beiden Italienmeistertiteln im Cyclocross und Cross Country auch noch auf der großen Bühne abräumte. Im Cyclocross-Weltcup landete sie einen Sieg, bei der Mountainbike-EM gewann sie Silber und bei der Weltmeisterschaft in Andorra holte letzthin sie Staffel-Bronze.


Erfolge im In- und Ausland

Bei der Cyclocross-Italienmeisterschaft trumpften neben Lechner noch weitere heimische Bikerinnen auf: Anna Oberparleiter wurde Zeite, Elena Valentini Dritte. Oberparleiter holte zudem den Eliminator-Italienmeistertitel, Silber bei den nationalen Titelkämpfen im Enduro und obendrein den zweiten Platz bei der Eliminator-Europameisterschaft der allgemeinen Klasse.

Radrennfahrerin Elena Pirrone unterdessen sorgte italienweit für Furore, als sie im Einzel-Zeitfahren der Nachwuchsklasse, im Mannschaftszeitfahren und schließlich auch noch im Teamverfolgungsbewerb auf den Bahn den nationalen Titel gewann. In dieser Disziplin bewies sie sich im Einzelrennen als Zweitbeste der Italienmeisterschaft, während sie international beim European Youth Olympic-Festival mit der Goldmedaille bestach.

Nicht weniger erfolgreich war Italiens Cross-Country-Universitätsmeisterin Lisa Rabensteiner, die es im U23-Weltcup drei Mal aufs Podium schaffte und in der selben Kategorie bei den nationalen Meisterschaften Zweite wurde. Downhill-Italienmeisterin Veronika Widmann ließ hingegen mit ihrem WM-Debüt und dem Sieg im Europacup in Tschechien aufhorchen.


16 Italienmeistertitel

Südtirol hat sich bei den diesjährigen Italienmeisterschaften in den unterschiedlichsten Disziplinen als Radsportregion bewiesen. Nicht weniger als 16 Biker aus der nördlichsten Provinz Italiens schnappten sich Gold. Neben den oben genannten, sind dies Anita Rossi (Eliminator und Enduro, Jugend), Helmut Flor (Eliminator, Master), Alessia Vigilia (Straße, Jugend), Gabriele Zadra (Bahn, Jugend), Jakob Dorigoni (Cyclocross, Junioren), Gerhard Kerschbaumer (Staffel, Cross Country) und Maximilian Vieider (Eliminator, Elite)


40 Podestplätze

Zu diesen Titeln reihen sich bei Italienmeisterschaften unzählige Spitzenplatzierungen der Südtiroler, von denen besonders 16 zweite und 8 dritte Plätze hervorstechen. Insgesamt stehen den heimischen Rad-Assen bei den nationalen Meisterschaften nicht weniger als 40 Podestplätze zu Buche.

Autor: sportnews

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