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Oswald Kerschbaumer und Frowin Stecher

Tour-Transalp: Kerschbaumer/Stecher festigen zweiten Gesamtrang

Die vierte Etappe der Schwalbe-Tour-Transalp führte am Mittwoch bei Regen von St. Vigil in Enneberg über 154,73 km und knapp 3.500 Höhenmeter durch das Pustertal, Cortina, über den Passo Giau, Agordo und den Passo Cereda nach Fiera di Primiero ins Trentino. Die Südtiroler Grand Master-Fahrer festigten dabei mit ihrem dritten Podestplatz den zweiten Rang in der Gesamtwertung. Die fünfte Etappe endet am Donnerstag in Crespano del Grappa in der Provinz Treviso.

Die Königsetappe hatte es in sich. Es regnete ununterbrochen und das machte den 1.300 Teilnehmern, darunter auch 22 Südtiroler, wegen der glatten Fahrbahn sehr zu schaffen. Oswald Kerschbaumer aus Wolkenstein und Frowin Stecher aus Mals kämpften in der Grand-Masters-Kategorie bis zum letzten Anstieg mit den späteren Siegern, den Schweizern Christoph Stähli und Ralph Sigg um den Tagessieg, mussten ihnen dann allerdings den Vortritt lassen, genauso wie den Kanadiern Todd Moore und Eric Simpson, die das Ziel als Zweite überquerten. "Wir sind mit dem dritten Platz sehr zufrieden", freiten sich die beiden Südtiroler, "denn wir konnten den zweiten Gesamtrang festigen. Und wir sind heil ins Ziel gekommen. Es hat fast über die ganze Strecke geregnet, außer vom Cereda-Pass nach Fiera. Das war unser Glück, denn auf der technisch anspruchsvollen und kurvenreichen Abfahrt wäre eine nasse Fahrbahn bei nachlassenden Kräften sehr gefährlich gewesen".

In der Master-Kategorie erreichten Giordano Casagrande und Luca Bonfante, beide aus Bozen, mit dem ausgezeichneten vierten Rang ihre bisher beste Platzierung. Damit verbesserten sie sich in der Gesamtwertung vom achten auf den sechsten Platz. Alberto Micheletti aus Nals und sein Partner Stefano Gavioli aus Bozen wurden Achte. Der Sieg ging zum vierten Mal in Folge an die Deutschen Stefan Oettl und Wolfgang Hofmann.

In der Mixed-Kategorie landeten die favorisierten Lisa Pleyer und Jörg Ludewig ihren vierten Sieg in Folge. Nach 5:10:49 Stunden Fahrzeit kamen sie nur 14:38 Minuten hinter den Männersiegern ins Ziel. Die besten Südtiroler, Ruth Zemmer und Thomas Oberhollenzer, kamen auf Rang neun.


Nösig/Randl fahren Tagesbestzeit

Tagesbestzeit erzielten am Mittwoch Emanuel Nösig und Jörg Randl, die die vierte Etappe in 4:56:11 Stunden bewältigten. Hans Peter Obwaller und Mathias Nothegger bleiben bei den Herren vor der fünften Etappe mit 2.21 Minuten Vorsprung auf Klaus Steinkeller und Michael Kastinger (A) weiter in Führung. Der Kastellbeller Andreas Tappeiner wurde gemeinsam mit seinem deutschen Partner Adrian Fingerlin 22ster.

Bei den Damen mussten Marcellina Dossi und Cinzia Bertoldi aus dem Trentino auf der Königsetappe das Leadertrikot wieder abstreifen. Sie wurden von Andrea Scharrer und Martina Stoiber besiegt. Damit fielen sie in der Kategorienwertung mit 2.20 Minuten Rückstand auf die deutschen Damen auf den zweiten Platz zurück.

Die fünfte Etappe führt am Donnerstag über 122,37 km und 3.164 Höhenmeter von Fiera di Primiero nach Crespano del Grappa in die Provinz Treviso.

Autor: sportnews

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