
Das Springreitturnier in Wiesen ist am Höhepunkt angelangt.
Jumping in the Alps: Wenn sich Sohn und Vater um den Sieg batteln
Bei hochsommerlichen Temperaturen ging am Samstag der vorletzte Tag von Jumping in the Alps über die Bühne. Die 300 Reiterinnen und Reiter, die am international besetzten Springreitturnier in Wiesen teilnehmen, zeigten sich einmal mehr mehrheitlich von ihrer Schokoladenseite.
11. Juli 2026
Von: pm
Das meiste Preisgeld – 3500 Euro – wurde am Samstag nicht wie sonst meistens üblich in der Kategorie C140 ausgeschüttet. Dieses Mal war die Kategorie C135 am besten dotiert, die als kleiner Großer Preis ausgetragen wurde. Und es gab hier eine echte Besonderheit. Mit Riccardo Andreis (SEC SSD A RL) aus dem Veneto auf Louis D’O setzte sich mit der Zeit von 50,2 Sekunden ein Favorit durch. Sein Vater Christian, der gleichzeitig auch Riccardos Trainer ist, belegte auf Denver Blue den zweiten Rang (50,71). Das Podium komplettierte Rebecca Leitner vom Pusterer Reitclub Steinwandterhof auf Florida Z, der eine Zeit von 51,83 Sekunden zu Buche stand.
In der Spezial-Kategorie C125, in der es um ein Preisgeld von 2500 Euro ging und die als Großer Preis Silver gewertet wurde, war Aleandro Maestri (L’Eden SSD A RL) auf Ibiza Oh der Reiter, an dem am Samstag kein Weg vorbeiführte. Seine Siegerzeit betrug 34,65 Sekunden. Platz zwei nahm im Klassement Andrea Bettin (Planet Equitrek ASD) auf Carson ein (+1,10 Sekunden). Eleonora Dellantonio Zeller (GQ Stable SSD A RL) durfte sich über den dritten Rang freuen. Zum Einsatz kam ihr Pferd C James WS Z (36,78).
Pitzianti mit dem nächsten Erfolg
Die Wertung C140 (2200 Euro), die in aufeinanderfolgenden Phasen ausgetragen wurde, ging an Christian Pitzianti (Toscana Equitazione ASD), der diesen nächsten Erfolg mit Nunora Z feierte (18,98). Riccardo Vittori, am Freitag Sieger der höchstdotierten Kategorie, wurde auf Temporanea 131148 Zweiter (23,56). Die Deutsche Giuliana Angerer (FISE) wurde auf Narcos Dritte (27,4).Am Sonntag wird das Springreiten in Wiesen abgeschlossen.
Rebecca Leitner durfte sich am vorletzten Tag von Jumping in the Alps übrigens nicht nur über Rang drei in der Kategorie C135 freuen, sondern verbuchte in der Wertung C130, die ebenfalls in aufeinanderfolgenden Phasen zur Austragung kam, den Tagessieg. Auf Diva erzielte sie in 19,03 Sekunden die schnellste Zeit und war 0,3 Sekunden schneller als Christian Pitzianti auf M. Etrusco Dei Settemerli. Kurona, geritten von Sara Galani vom Reitstall Vittori, landete im Klassement auf Rang drei (20,02).
Am Sonntag geht Jumping in the Alps mit dem insgesamt achten Turniertag zu Ende. Die ersten Entscheidungen beginnen voraussichtlich um 7.30 Uhr. Höhepunkt des letzten Tages ist der Große Preis von Südtirol der Kategorie C145, der gegen 14 Uhr über die Bühne gehen wird. Der Eintritt ist frei, für Speis und Trank hat der ausrichtende Reitclub Wiesen gesorgt.
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