
Von links Landesrätin Magdalena Amhof, Jury-Präsidentin Marisa Fantato, Christian Pitzianti, Peter Hochrainer und Klaus Steckholzer (Präsident Raika Wipptal) abgebildet.
Pitzianti beim Großen Preis von Südtirol nicht zu halten
Das international besetzte Springreit-Turnier Jumping in the Alps in Wiesen ist am Sonntag bei Kaiserwetter und mit 18 hochspannenden Entscheidungen zu Ende gegangen. Mit dem Großen Preis von Südtirol, der mit einem Preisgeld von 9000 Euro dotiert war, hatte das aufstrebende Wipptaler Event noch einmal einen richtigen Leckerbissen parat. Mit Christian Pitzianti auf Nunora Z setzte sich hier der Top-Favorit durch.
12. Juli 2026
Von: pm
Pitzianti (Toscana Equitazione ASD) ließ am letzten Wettkampftag in Wiesen nichts anbrennen. Der routinierte Reiter aus der Toskana holte sich auf Nunora Z den Sieg – und das in souveräner Manier. In der Entscheidung bewältigen Ross und Reiter den Parcours in 39,87 Sekunden – eine Zeit, an der die Konkurrenz nicht herankam. Auch, weil sich die anderen Teilnehmenden Fehler leisteten.
Nur Filippo Gasca Queirazza (GQ Stable SSD A RL) blieb auf Amir fehlerfrei, lag in 44,77 Sekunden aber deutlich zurück. Belohnt wurde das Duo mit Rang zwei. Auf dem dritten Rang reihte sich Riccardo Vittori (C.I. Vittori ASD) auf Clash ein (41,42-0/4). Pitzianti wäre beinahe zwei Mal auf das Podium geritten, aber mit Hatila De La Riviere fehlten ihm 0,19 Sekunden auf Vittori. So wurde es mit diesem Pferd ein vierter Platz.
Andreis liefern sich das nächste Generationen-Duell
Hochklassig war auch die Entscheidung in der Kategorie C135 (1800 Euro), in der es wie am Samstag ein Duell Vater-Sohn um den Sieg gab. Auch dieses Mal war es der Sohn, der das bessere Ende für sich hatte: Riccardo Andreis (SEC SSD ARL) gewann auf Revolution E.H. in 59,05 Sekunden, während Vater Christian auf Denver Blue (61,88) knapp das Nachsehen hatte. Rang drei belegte Rebecca Leitner (Reitclub Steinwandterhof), die auf Florida Z aus Südtiroler Sicht ein Ausrufezeichen setzte.Das Springreitturnier in Wiesen zog viele Zuschauer an.
Leitner war es auch, die in der Kategorie C130 (1200 Euro) den Sieg holte. Auf Diva ließ sie mit der Zeit von 54,67 Sekunden Riccardo Vittori auf Xina (58,29), bzw. Christian Pitzianti auf M. Etrusco Dei Settemerli (60,06) hinter sich. Hannah Steckholzer (Equestrian Sunhome) verpasste auf Collina 23 das Podium als Vierte haarscharf (60,55). Beim Wettkampf mit Hürdenhöhe 125 cm (800 Euro) war Aleandro Maestri (L’Eden SSD A RL) auf Ibiza Oh. siegreich. Das Duo bewältigte den Parcours in 48,35 Sekunden. Ludovica Ternullo (OS Stable 1992) auf Coriandolo Del Piopetto und Sofia Trombin (Città di Mantova ASD) auf Ballerina De Carmille flankierten Maestri bei der Siegerehrung. Auch hier landete eine Reiterin von Equestrian Sunhome auf dem vierten Platz, und zwar Anna Christina Gartner auf Elliot Della Corte.
Veranstalter ziehen zufrieden Bilanz
In der Kategorie C120 feierte Anna Lou Cagol (Bolzano E.C.) auf Marie Jolie VD Withoeve den Tagessieg vor Vittoria Gallo (SEC SSD A RL) auf Clariseo und ihrer Schwester Francesca Gallo auf Copernico. Sophia Bernardi (Panoramic Horse Resort ASD) klassierte sich auf Paganini Due Elle auf Rang sieben.Nach zehn Wettkampftagen, über 160 Entscheidungen und insgesamt drei Turnieren zog der ausrichtende Reitclub Wiesen zufrieden Bilanz. „Wir haben in den vergangenen eineinhalb Wochen Reitsport vom Allerfeinsten zu sehen bekommen. Das Niveau der Wettkämpfe war sehr hoch. Besonders gefreut hat uns, dass viele Interessierte nach Wiesen gekommen sind, um sich die eine oder andere Entscheidung vor Ort anzusehen. Darunter waren auch Besucher, die bisher keinen Bezug zu unserem Sport hatten. Danken möchten wir allen Helferinnen und Helfern, sowie unseren vielen Sponsoren. Nur wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen, ist es möglich, so etwas Tolles wie Jumping in the Alps entstehen zu lassen. Aufwiedersehen im nächsten Jahr, wenn wir die dritte Ausgabe unseres international besetzten Turniers abwickeln werden“, fasste Turnierdirektor Jakob Hochrainer zusammen.
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