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Rappelvolle Tribüne und Joel Phelippe als Premierensieger: Der Große Preis von Meran überzeugte auf ganzer Linie. © FOTO PRESS ARIGOSSI 2026

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Rappelvolle Tribüne und Joel Phelippe als Premierensieger: Der Große Preis von Meran überzeugte auf ganzer Linie. © FOTO PRESS ARIGOSSI 2026

Premierensieg und volle Tribünen: Meran glänzt beim Großen Preis

Der 87. Große Preis Meran Südtirol war eine Geschichte der Premieren: Mit Joel Phelippe gewann erstmals in der Geschichte des Rennens ein afrikanischer Jockey. Dazu kam ein Zuschauerandrang, den es in Untermais so noch nie gegeben hat.

Der 22-Jährige stammt von der Elfenbeinküste und wuchs als Adoptivkind in Frankreich auf. Er steuerte Jour Polaire zum Sieg, einen siebenjährigen Franzosen, der den Großen Preis ebenfalls zum ersten Mal gewann. Gleiches gilt für Trainer Mickael Seror, der bei seinem ersten Auftritt am Meraner Rennplatz auf Anhieb triumphierte. Speed Emile musste sich als ehrenvoller Zweiter geschlagen geben, Ches Demonmirail war als Dritter das beste Pferd der gelb-schwarzen Mannschaft.


Doch das Team Aichner-Vana Jr. erlebte am Nachmittag, nach dem starken Auftritt von Matmatah am Samstag, die Siege zweier Ausnahmepferde: Kaja wiederholte mit Felix de Giles im Sattel ihren Vorjahreserfolg im Großen Hürdenrennen von Italien und setzte sich mit einem außergewöhnlich kraftvollen Finish gegen die hoch eingeschätzte Französin Olympic Story durch. Woods behauptete sich im Hürdenrennen der Vierjährigen auf der Linie gegen den ebenfalls großartigen Watergate, die Franzosen blieben geschlagen. Bewegt zeigten sich Devid Aichner und Josef Vana Jr., begeistert die französischen Jockeys Felix de Giles und James Reveley von der Stärke ihrer Pferde und der Arbeit des gesamten Teams.


Die Farben von Pierre Mbappé und das Training von Davide Satalia glänzten im Großen Herbstkriterium, das die dreijährige Stute Fleur de Vie, erneut mit James Reveley im Sattel, vor Double Be aus dem Quartier Macaire-Lageneste gewann.

Don Aureliano wiederholte mit Mirko Mammano Lupo in den Farben von Denise Pederiva seinen Sieg im Preis Kurt Goldegg um die Trophäe Hotel Aurora. Der Preis Runggaldier-Agri um die Amazonen-Trophäe ging an Danila Cherio mit Kammeel, der sich auf der Meraner Bahn bestens zurechtfindet, für Trainer Eugenio Godin. Das zweite Flachrennen gewannen Twin Secret und Tommaso Burchi.

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