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Armin Runer und sein Team haben noch eine Chance auf die Bronzemedaille. © dfbl_dendulk

Azzurri scheitern im Halbfinale am Favoriten

Bei der Faustball-EM in Kaltern musste sich der Gastgeber dem Favoriten aus Deutschland geschlagen geben.

Nach dem Triumph im Viertelfinale über Dänemark standen die Azzurri im Halbfinale und trafen dort auf einen absoluten Brocken. Deutschland gilt im Faustball als eine der stärksten Nationen, so gewann es 2019 den WM-Titel. Die 0:4 Niederlage in Sätzen scheint dabei auch recht deutlich, doch was das Ergebnis nicht zeigt, ist eine teilweise knappe Partie mit starken Aktionen der Gastgeber.


Vor allem der dritte Satz hätte anders laufen können. Extrem spannende Spielwechsel zeigten die Azzurri zumindest auf Augenhöhe mit den Deutschen, doch beim Zwischenstand von 9:9 war ein Übertrittsfehler von Schlagmann Armin Runer entscheidend und so ging auch der dritte Satz an den Favoriten. Dieser zwischenzeitliche Aufschwung der italienischen Nationalmannschaft dürfte vor allem an der Einwechslung des erfahrenen Kapitän Simon Prudenziati liegen, der anstelle von Christian Scartezzini auf der Position des 2. Schlagmannes das Spielfeld betrat. Am Ende reichte aber auch dieser Schritt nicht, und die Azzurri mussten ihre Finalträume nach 0:4 (6:11, 4:11, 9:11 und 3:11) aufgeben.

Über 1000 Zuschauer werden am Finaltag in der Anlage in Altenburg erwartet. © Dieter Seifert

Jörg Ramel, teil des italienischen Trainerteams, zeigte sich trotz der Niederlage zufrieden: „Ich bin wirklich stolz auf die Mannschaft, sie hat das Spiel zu keiner Zeit aufgegeben. Auch wenn das 4:0 eine relativ deutliche Sprache spricht, so waren wir vor allem im 3. Satz jederzeit in der Lage, den Durchgang zu gewinnen – leider haben uns dann aber das Glück und die Durchschlagskraft gefehlt.“

Weiter geht es am Sonntag um 12.30 Uhr, wo die Azzurri im Spiel um Platz 3 auf die Schweiz treffen.

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