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Beatrice Vio kürte sich zum zweiten Mal zur Paralympiasiegerin im Fechten. © APA/afp / BEHROUZ MEHRI

Beatrice Vio holt sich im Fechten erneut Gold

Fechterin Beatrice Vio konnte sich nach ihrem Triumph in Rio 2016 erneut mit der Goldmedaille belohnen. Im Finale von Tokio traf die Italienerin auf die Chinesin Zhou. Vio setzte sich deutlich mit 15:9 durch.

Es war die Neuauflage des Finales von Rio. Zhou forderte Beatrice Vio erneut im Kampf um Gold und musste sich nach einer Machtdemonstration der 24-Jährigen mit 15:9 geschlagen geben. Damit krönte sich Vio bereits zum zweiten Mal zur Paralympiasiegerin im Fechten und unterstreicht ihre Dominanz in diesem Sport. Bereits in den Vorläufen wurde die Italienerin ihrer Favoritenrolle mehr als nur gerecht. Sie kassierte lediglich drei Punkte über sechs verschiedene Aufeinandertreffen.


In der Kategorie des Rollstuhlfechtens ist Beatrice Vio die einzige Sportlerin, die ohne Unterarme und Beine antritt. Das Florett wird vor dem Gefecht an ihrem linken Ellebogen befestigt. Die dreimalige Weltmeisterin blickt mit nur 24 Jahren auf eine bereits mit zahlreichen Titeln und Ehrungen voll bepackte Karriere zurück.

Azzurri sorgen für Medaillenregen
Die Medaille von Beatrice Vio ist die bereits fünfte Goldmedaille der Italiener bei den Paralympischen Spielen. Darüber hinaus holte sich am Samstag Xenia Francesca Palazzo Silber über die 200 Meter Lagen und Stefano Raimondi Bronze über 100 Meter Freistil. Zuvor feierten Italiens Triathletinnen ebenso den Gewinn zweier Medaillen.

Schlagwörter: Paralympics Fechten

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