
Jannik Sinner würde sich gerne seinen Award abholen. © APA/afp / HENRY NICHOLLS
Besondere Ehre für Sinner, Shiffrin & Co.
Nach einer historischen Traumsaison steht Südtirols Ausnahmespieler Jannik Sinner vor seiner nächsten Auszeichnung. Damit könnte der Südtiroler in einer Reihe mit Mikaela Shiffrin und Lionel Messi geehrt werden.
26. Juni 2026
Von: florian.barth
Sinner hat gute Chancen, den begehrten ESPY Tennis Award 2026 zu gewinnen. ESPY ist die Abkürzung für Excellence in Sports Performance Yearly Award. Ein US-amerikanischer Sportpreis, der jährlich von dem Sportsender ESPN verliehen wird. Die Verleihung findet am 15. Juli in New York statt. Ein Nominierungskomitee sowie ausgewählte Experten und Journalisten stellen in jeder Kategorie drei bis fünf Kandidaten auf, die online gewählt werden können.
Neben Sinner wurde auch sein Dauerrivale Alcaraz nominiert. Ihre direkte Bilanz für den gewerteten Zeitraum blieb mit vier zu drei Siegen für Alcaraz relativ. Gewertet werden ausschließlich die Erfolge der vergangenen zwölf Monate, in denen Sinner eine außergewöhnliche Titelsammlung zu Buche stehen hat. Dazu gehören die beiden Grand-Slam-Siege in Wimbledon und bei den Australian Open 2025 sowie der Titelgewinn bei den ATP-Finals in Turin. Äußerst bemerkenswert ist die Tatsache, dass der Pusterer sechs Masters-Turniere in Folge gewann und damit einen neuen Rekord aufstellte.
Carlos Alcaraz wurde ebenfalls nominiert. © APA/afp / VALERY HACHE
Bis 2022 gab es getrennte ESPY Awards für Frauen und Männer, seit 2023 konkurrieren alle gemeinsam um eine einzige Auszeichnung. Deshalb sind in diesem Jahr auch Aryna Sabalenka und Elena Rybakina direkte Rivalinnen für Sinner und Alcaraz. Beide Spielerinnen blicken ebenfalls auf eine herausragende Saison zurück und machen das Rennen um den Award noch offener als ohnehin schon.
Wird Shiffrin die Sportlerin des Jahres?
Mikaela Shiffrin gewann vor drei Jahren den ESPY Award als beste Sportlerin und ist für die Verleihung heuer erneut in dieser Hauptkategorie nominiert. Die letzten zwölf Monate waren sehr erfolgreich für die 31-Jährige, so gewann sie olympisches Gold im Slalom, ihren sechsten Gesamtweltcup-Titel, die Slalom-Kristallkugel und baute ihren historischen Rekord auf 110 Weltcupsiege aus.Mikaela Shiffrin ist erfolgreichste Skifahrerin aller Zeiten. © ANSA / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Viele weitere große Namen wurden nominiert: Darunter die Fußballstars Lionel Messi (er könnte auch Sportler des Jahres werden), Ousmane Dembélé oder Alexia Putellas. Langläufer Johannes Høsflot Klæbo wurde für seinen Rekord von sechs Goldmedaillen bei der heurigen Winter-Olympiade aufgelistet. Zudem sind die Eishockey-Stars Connor McDavid, Macklin Celebrini und Nathan MacKinnon mit dabei. Die Formel-1-Fahrer Lando Norris und Andrea Kimi Antonelli wurden ebenfalls nominiert.
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