
Dorothea Wierer gewann ein sechstes und letztes Mal die Trophäe als Sportlerin des Jahres. © DLife
Das sind sie: Südtirols Sportler des Jahres
An diesem Freitagabend war es so weit: Im Rahmen der großen Sporthilfe-Gala im Meraner Kurhaus wurden zum 38. Mal die Sportlerin und der Sportler sowie die Mannschaft des Jahres gekürt. Das feierliche Event hatte einiges zu bieten – inklusive eines großen Abschiedsgeschenks.
10. April 2026
Aus dem Kurhaus in Meran

Von:
Alexander Foppa
Nicht weniger als 25 Sportler, 17 Sportlerinnen und sechs Teams waren bei der 38. Dolomiten-Sportlerwahl nominiert. Das Ergebnis der 110.464 Stimmen von Dolomiten- und SportNews-Leserinnen und -Lesern sowie von 40 Südtiroler Sportjournalisten war eindeutig – und doch besonders emotional.
Tennis-Superstar Jannik Sinner aus Sexten gewann mit 9.624 Stimmen zum fünften Mal in Folge die Wahl – ein neuer Rekord. Da er dieser Tage (erfolgreich) beim ATP-Turnier in Monte Carlo im Einsatz steht, konnte er dieses Mal nicht zur Preisverteilung nach Meran kommen, dafür nahm sein Bruder Mark die Trophäe entgegen.
Hinter dem Wimbledon-Champion belegte Ski-Ass Dominik Paris (5.714 Stimmen) den zweiten Platz, vor dem drittplatzierten Para-Snowboarder Emanuel Perathoner (2.442 Stimmen).
Wierer geht als Sportlerwahl-Siegerin
Der Höhepunkt des Abends war dieses Jahr die Auszeichnung zur Sportlerin des Jahres. Diese räumte zum sechsten Mal Biathletin Dorothea Wierer ab, die bei den Olympischen Winterspielen zu Hause in Antholz ihre glorreiche Karriere beendet hat. Sie wurde im Kurhaus mit Standing Ovations gefeiert.Die Biathlon-Queen aus Niederrasen setzte sich mit 13.222 Stimmen vor Kunstbahnrodlerin Verena Hofer (3.486 Stimmen) und Freestylerin Maria Gasslitter (3.380 Stimmen) durch. Beide standen erstmals am Podest.
Die Rodlerinnen und Rodler überragen alle
Die deutlichste Entscheidung bei der diesjährigen Wahl war jene zur Mannschaft des Jahres. Die Auszeichnung bekamen mit überragenden 18.595 Stimmen die „goldenen“ Olympia-Rodler überreicht – und zwar die beiden Duos Andrea Vötter und Marion Oberhofer sowie Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner.Hinter den Kufen-Assen landeten das Special Olympics Team (Behindertensport) und die Eishockey-Frauen-Auswahl auf dem Podium, die in der Gunst der Sportfans ebenfalls ganz weit oben standen.
Sechs Legenden und zwei Talente geehrt
Ein Highlight der Sporthilfe-Gala war die Verabschiedung von sechs Südtiroler Ausnahmesportlern, die ihre glorreiche Karriere kürzlich beendet haben. Es sind dies Sportlerwahl-Gewinnerin Dorothea Wierer, Dietmar Nöckler (Skilanglauf), Eva Lechner (Radsport), Manuel Scavone (Fußball), Monika Prünster (Handball) und Simon Maurberger (Ski Alpin).Zudem erhielten Maria Gasslitter und Fußballer Raphael Kofler den Ossi-Pircher-Nachwuchspreis sowie Hansi Dalvai, Koryphäe des SSV Bozen Handball, den Sonderpreis „Sportler mit Herz by HGV“.
Die Preisgewinner beim Gruppenfoto. © DLife
Nachdem das Geheimnis um die prämierten Athletinnen und Athleten gelüftet war und das Moderatoren-Duo Laura Moroder und Markus Frings den offiziellen Festakt beendet hatte, fiel der Startschuss zur Sporthilfe Gala. Die vielen Gäste – darunter Prominenz aus Sport, Politik und Wirtschaft – ließen den Abend im eleganten Ambiente passend feierlich ausklingen. Musikalisch unterhielt die Olympus-Band im Kursaal und DJ Mäxx im Ohmannsaal.
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