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Michael Smith ist am Zenit angekommen und kürte sich in London zum Dart-Weltmeister. © ANSA / ANDY RAIN

Die Dart-Welt verneigt sich vor dem neuen König

Die Darts-Elite huldigt Michael Smith. Erstmals Weltmeister, erstmals Weltranglistenerster, erster und einziger Neun-Darter bei dieser WM: Das alles hatte der „Bully Boy“ an einem denkwürdigen Abend in London vollbracht und sich damit im Geschichtsbuch der Trendsportart verewigt.

Mit dem 7:4 über den als Favoriten gehandelten Niederländer Michael van Gerwen krönte sich Smith im Alexandra Palace zum Champion. „Ich möchte diesen Sport übernehmen, aber Michael ist immer noch hier“, sagte Smith in Richtung von van Gerwen, der sich als äußerst fairer Verlierer präsentierte.


In seinem dritten WM-Finale holte Smith endlich den ersehnten Titel. In einem spannenden Finale auf hochklassigen Niveau und nach fast zwei Stunden Spielzeit traf der „Bully Boy“ die entscheidende Doppel-20 und lies das Stadion explodieren. Damit revanchierte sich der Engländer für seine Finalniederlage gegen Gegner van Gerwen bei der WM 2019.

Michael Smith schaltete im Halbfinale den „German Giant“ Gabriel Clemens aus. © ANSA / ANDY RAIN

„Heute geht es nicht um meine vergebenen Chancen, heute geht es darum, Michael Smith zu gratulieren. Großartig gemacht, genieß den Moment“, ließ „Mighty Mike“ in der Nacht zum Mittwoch nach einem der besten WM-Endspiele der Geschichte wissen. Auch der als Nummer eins abgelöste Gerwyn Price aus Wales und der als Weltmeister abgelöste Peter Wright (Schottland) gratulierten direkt und öffentlich. „Was für ein Finale“, schrieb Price bei Twitter.

In gerade einmal 44 Tagen hat der 32 Jahre alte Engländer alle seine eigenen Makel behoben und die Rangordnung der Darts-Welt geändert. Der Sieg beim Grand Slam of Darts im britischen Wolverhampton war sein erster Major-Titel, zuvor war Smith noch immer als Champion des Shanghai Darts Masters angekündigt worden. Gut sechs Wochen später hat der zweifache Familienvater den Gipfel seiner Sportart erklommen und mit dem 7:4 in dem turbulenten Finale letzte Zweifel an seiner Titeltauglichkeit zerstreut.

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