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Philipp Spornberger, Abwehrspieler der Faustballer Italiens.

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Philipp Spornberger, Abwehrspieler der Faustballer Italiens.

Faustball-EM: Drei Spiele, drei Niederlagen für Italiens Team

Ein intensiver zweiter Tag bei der Faustball-Europameisterschaft in Tondern liegt hinter der italienischen Nationalmannschaft: Mit zwei Partien innerhalb weniger Stunden, gegen die Schweiz und gegen Österreich, wurde dem jungen Team einiges abverlangt. Am Ende stehen zwei Niederlagen zu Buche, doch die Vorzeichen der beiden Spiele könnten unterschiedlicher kaum sein.

Gegen die Schweiz präsentierte sich Italien über weite Strecken kampfstark. Zu Beginn jedes der drei Sätze war das Kräfteverhältnis ausgeglichen, vor allem die italienische Abwehr überzeugte mit einer konstanten und starken Leistung. Im Angriff fehlte der Squadra Azzurra jedoch phasenweise die nötige Durchschlagkraft, wodurch die Schweiz immer wieder zu einfachen Punkten kam. Am Ende setzten sich die Eidgenossen mit 3:0 durch.


Trainer Florian Runer zeigte sich dennoch zufrieden mit der Entwicklung: „Insgesamt war das heute eine deutliche Steigerung zu gestern und eine sehr gute Leistung. Vor allem die Defensivmannschaft muss hervorgehoben werden, die eine sensationelle Leistung ablieferte. Im Angriff müssen wir uns jedoch noch steigern, um auf diesem Niveau mithalten zu können.„

Keine Chance gegen Titelfavorit Österreich

Deutlich schwerer tat sich Italien wenige Stunden später gegen Österreich, den Vizeweltmeister und einen der großen Turnierfavoriten. Die Squadra Azzurra konnte dem österreichischen Team zu keinem Zeitpunkt ernsthaft Gegenwehr leisten – Österreich setzte sich klar mit 3:0 durch. Während die Gastgeber aus Österreich mit fünf frischen Kräften in die Partie starteten, war den Italienern die Belastung des intensiven Vormittagsspiels deutlich anzumerken.

Abwehrspieler Philipp Spornberger ordnete die Niederlage nüchtern ein: „In diesem Spiel hatten wir leider keine Chance und die Niederlage ging in Ordnung. Allerdings war die Platzierung vor diesem Spiel bereits gesetzt.“ Der Blick richtet sich für ihn bereits nach vorne: „Morgen hingegen geht es gegen den Lokalmatadoren um alles. Wir wollen unbedingt gewinnen, um weiter im Rennen zu bleiben.„

Ausblick: Alles oder nichts gegen Gastgeber Dänemark

Der Donnerstag wird für Italiens EM-Verlauf richtungsweisend: Im Spiel gegen Gastgeber Dänemark braucht die Squadra Azzurra einen Sieg, um den direkten Einzug ins Halbfinale zu sichern – dort würde mit hoher Wahrscheinlichkeit erneut Österreich warten. Nach zwei intensiven Tagen mit insgesamt drei Partien wird sich zeigen, ob das junge italienische Team gegen die dänischen Gastgeber vor heimischem Publikum die notwendige Frische und Nervenstärke aufbringen kann.

Schlagwörter: Sport Mix faustball

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