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Filip Schenk hat eine starke Leistung gezeigt. © Filip Schenk/Jan Schenk

Freude bei Schenk, Frust bei Piccolruaz

Südtirols Sportkletterer erlebten am Donnerstag bei der Europameisterschaft in München gemischte Gefühle. Während Filip Schenk in der Boulder-Quali glänzte, konnte Michael Piccolruaz nicht sein ganzes Potential abrufen.

Eigentlich ist er im Lead höher einzuschätzen. Am Donnerstag hat der 22-jährige Filip Schenk aber bewiesen, dass er auch im Bouldern zur Weltspitze gehört. Der Mann aus St. Christina qualifizierte sich dank drei Tops und drei Zonen als Fünftbester seiner Gruppe souverän für das Halbfinale, das am Samstag stattfindet. In diesem kämpfen die 20 qualifizierten Athleten um sechs Finalplätze.


Ärgerlich lief hingegen der Wettkampf für Olympia-Teilnehmer Michael Piccolruaz. Der 26-Jährige erreichte am ersten Boulder lediglich eine Zone, anschließend konnte er dieses Handicap nicht mehr wettmachen. Ein Top und drei Zonen bedeuteten schlussendlich Rang 13 in seiner Gruppe – zu wenig, um das Halbfinale zu erreichen. Chance auf Wiedergutmachung gibt es für den Grödner aber schon am Freitag, wenn kurz nach Mittag die Lead-Qualifikation auf dem Programm steht.

Bianchi weiter
Neben Schenk und Piccolruaz stand am Donnerstag ein weiterer Südtiroler in München im Einsatz. Bahnradfahrer Matteo Bianchi kämpfte mit seinen Teamkollegen Daniele Napolitano und Matteo Tugnolo im Teamsprint um den Einzug ins Viertelfinale. Das gelang mit Ach und Krach. Bianchi, Napolitano und Tugnolo kamen auf eine Endzeit von 36,813 Sekunden, was Rang 8 bedeutete. Damit sicherte sich das Trio das letzte Ticket für das Viertelfinale, wo es am Freitag zum Duell mit den haushohen Favoriten und Quali-Besten aus den Niederlanden kommt.

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