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Ex-HCB-Crack Anton Bernard hat den Sprung vom Spitzensport in die Berufswelt in Windeseile geschafft: Er ist jetzt Finanzberater. © Sporthilfe

Für die Karriere nach der Karriere

Die Südtiroler Sporthilfe ist dafür bekannt, dass sie junge Talente auf ihrem Weg in den Spitzensport fördert. Was aber passiert, wenn ein Athlet oder eine Athletin die Karriere beendet? Der Sprung vom Sportlerdasein hinein ins Berufsleben ist alles andere als einfach. Deshalb hat die Sporthilfe mit einem neuen Projekt aufhorchen lassen.

Die Südtiroler Sporthilfe hat es sich mit dem neuen Projekt „Great Season“ zur Aufgabe gemacht, Unternehmen und Sportlerinnen nach ihrem Karriereende zu verbinden und voneinander zu profitieren lassen.


In einer Welt inflationärer Bildungszertifikate und in Zeiten, wo jeder für 15 Minuten auf Social Media ein Star werden kann, sind es Charaktere, die den Unterschied machen. Alles auf die Karte Leistungssport zu setzen – das erfordert Mut. Vier Jahre, oder ein ganzes Leben, auf den Traum Olympia hinzuarbeiten, das funktioniert nicht ohne langfristige Planung, ohne eine Vision und ohne das nötige Durchhaltevermögen. Misserfolg oder Verletzung können Karrieren, die oft bereits wie ein Full-Time-Job gelebt werden, stören. Die „Schule“ Leistungssport lehrt mit diesen Rückschlägen umzugehen und an Herausforderungen zu wachsen. Häufig sind dafür ab dem Kinder- und Jugendalter Abläufe und hocheffiziente Prozesse gefordert.

Das richtige Mindset
Auch in der Berufswelt benötigt es Visionen, Charakter und das richtige Mindset. Hier sind es nicht Verletzungen, sondern verlorene Kunden oder Ausfälle in der Produktion, die den Fortschritt bremsen können. Was verbindet ist, dass es ohne Mut, Visionen und das richtige Mindset unmöglich ist, langfristig erfolgreich zu sein.

Ex-Ski-Profi Florian Eisath (links) und Stefan Leitner, Geschäftsführer der Sporthilfe.


„Great Season“ ist ein eigens für Athleten und Athletinnen konzipiertes flexibles Entwicklungsprogramm mit dem Fokus auf die berufliche Zukunft der Athleten bei Karriereende. Sportler und Sportlerinnen bekommen im Programm nicht nur wertvolle Werkzeuge in den Bereichen Management und Persönlichkeitsentwicklung an die Hand, sondern kommen auch bereits frühzeitig mit wichtigen Vertretern aus der Wirtschaft in Kontakt. Sie erhalten dazu die Gelegenheit, ihre im Sportlerleben entwickelten Fähigkeiten in die Berufswelt zu übertragen.

Unternehmen investieren in einen vollkommen neuen und vielversprechenden Recruiting-Kanal. Sie profitieren von den universellen Fähigkeiten und dem einzigartigen Charakter, welche die Sportler sich angeeignet haben. Dabei stehen sie den Sportlern als Mentoren während der aktiven Zeit unterstützend zur Seite.

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