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Taifun Hagibis sorgt für Spielabsagen bei der Rugby-WM. © SID/AFP / William WEST

Rugby: Spielabsage besiegelt Italiens WM-Aus

Bittere Premiere bei der Rugby-WM in Japan: Wegen des nahenden Supertaifuns Hagibis sind am Donnerstag aus Sicherheitsgründen erstmals in der 32-jährigen Geschichte des Turniers Spiele abgesagt worden.

Betroffen sind die Gruppenpartien zwischen England und Frankreich in Yokohama sowie zwischen Neuseeland und Italien in Toyota, die beide am Samstag hätten stattfinden sollen. Durch die Absage ist Italien endgültig aus dem Turnier ausgeschieden – die Chance aufs Weiterkommen war aber ohnehin nur noch theoretischer Natur. Die Vier weiteren Begegnungen am Sonntag stehen unter Beobachtung, weitere Absagen sind nicht ausgeschlossen.

„Wir haben die sehr schwierige Entscheidung getroffen, Spiele in bestimmten Regionen abzusagen“, teilte Turnierdirektor Alan Gilpin mit. Die abgesagten Spiele werden 0:0 gewertet, beide Mannschaften erhalten zwei Punkte.

Höchste Gefahrenstufe
Der nationale Wetterdienst JMA bewertet Hagibi mit der höchsten Gefahrenstufe. „Der Sturm wird etwas abschwächen, wenn er Japan erreicht. Er bleibt dennoch sehr stark“, sagte ein JMA-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP.

Derweil beobachten auch die Veranstalter des Formel-1-Rennens in Suzuka die Entwicklung des Unwetters genau. Besonders die Austragung des Qualifyings am Samstag ist offenbar in Gefahr, es drohen Starkregen und gefährliche Winde.

Japan erholt sich noch immer von Taifun „Faxai“, der im September mit Rekordwindstärken auf die Region Tokio getroffen war.

Autor: sid

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